Aachener Untergrund Kultur

30. November 2009

>Produktion 1982

Filed under: Cassetten AC, SMC — karl pach @ 7:25 am

Der zweite Sampler aus dem Hause SMC. Interessante Mischung beliebter SMC Artisten und mir bis dato unbekannter Namen. Zippi Elektra beispielsweise überrascht mit angenehmen NDW Liedgut. Hat jemand ein Foto von Zippi? Insgesamt kommt der 2. SMC Sampler etwas vielfältiger daher als sein fetziger Vorgänger.
Seite 1: http://www.megaupload.com/?d=YXH13XL7
Seite 2: http://www.megaupload.com/?d=TMRCFPKL

29. November 2009

>Nostalgie Part 7 MONTANUS

Filed under: Plattengeschäfte in Aachen — Allo Pach @ 12:48 pm

Dank eines Scans von Herrn Jolly Joker geht die Nostalgie-Reihe weiter. Ich hab‘ keine Ahnung wann Montanus in Bad Aachen eröffnet hat (frühe 80er?), ebenfalls hab ich keine Erinnerung an die Schließung. (Ich hätte nicht gedacht, dass der Laden 1988 noch da war, das war ja nur 2 Jahre vor Eröffnung von Dragnet…). Wohl aber weiß ich, dass ich dort einige, damals sonst kaum erhältliche Scheiben gekauft habe (Chrome – Read only memory)…

27. November 2009

BUCK CHERRY – Sing along coma EP

Filed under: Punk in Aachen — karl pach @ 7:29 am


Produkt Beschreibung von Herrn Merx, welcher mir freundlicherweise das Material zur Verfügung stellte (lieben Gruß an dieser Stelle):
Single/EP Buck Cherry & the Great Sound Robbery – „Single on a Coma EP“ von 93 (Der Titel entstammt einem Zitat aus einem „Spitting Image“-Sketch – Max Buygrave. Ich erzähl das Ding mal bei Gelegenheit, kann man schlecht schriftlich machen. Die Platte hat 5 Stücke und läuft auf 33 rpm.

Das „Bandfoto“ ist übrigens der Scan eines Bildes, das unsere damalige Lieblingsgyrosbude im Gastraum hängen hatte und zeigt nicht die Bandmitglieder (auch nicht im heutigen Zustand).
Das Photo auf dem Label (Seite A) ist ein Kinderphoto von einem Onkel von Sänger Jupp Preußen, (wenn man die Platte auflegt kriegt der Onkel auch wieder ne Nase – Pinochio lässt grüßen).
Aufgenommen wurde teilweise im Proberaum (Drums, Bass) und der Rest incl. Gong in meinem damaligen Homestudio auf einer AKAI MG 1214. Die wurde danach zum Mastern zu Ramon ins Studio geschleppt, wo die Einzelspuren mit dem Gate gesäubert wurden und noch ein wenig „Soundkram“ wie Hall etc. hinzugefügt wurde.

Ich weiß nicht ob es von urheberrechtlicher Relevanz ist – das Coverphoto vorne ist aus Hitchcocks „die Vögel“.
Außerdem haben wir „Ring of Fire“ von Johnny Cash (bzw. June Carter) gecovert. Nicht dass das evtl. irgendwann reklamiert wird. Ich kanns mir zwar nicht vorstellen – aber zumindest der Hinweis muß sein.
Zur Besetzung:
Mike Schumacher an den Drums war auch bei den „Neon Kits“, beim „Verdacht“, „Sport im Westen“ und der „Free ElectricBand“, sowie bei zahlreichen anderen Projekten fürs Schlagwerk zuständig.
Jupp Preußen – Gesang – spielte vorher Schlagzeug bei „Reptile“
Hansel Dieken- Bass – machte das auch vorher bei „Reptile“ und „Ausbruch“, sowie nachher noch bei so einigen anderen Kapellen…

Anmerkung von Karl: Meines Wissens startete der Jupp seine Karriere bei Zehntausend. Die hatten in den frühen 80ern mindestens 1 Tape veröffentlicht. Posten wir hoffentlich auch noch…
Completto: http://www.megaupload.com/?d=VHDBJ8O6

14. November 2009

>CAFE EUROPA, Vaals

Filed under: Dieter Bauknecht, Kultstätten in AC, Lokale in Aachen — Allo Pach @ 9:26 pm


Es ist und bleibt das „spacigste“ Cafe in Aachen und Umgebung: das 1969 errichtete CAFE EUROPA kurz hinter Vaals. Seine Architektur mit den nach außen gewölbten Fenstern und seine Lage im Hang erinnern an ein soeben gelandetes, außerirdisches Raumschiff, deshalb wird es im Volksmund auch CAFE UFO genannt.
Das Cafe soll in den frühen 70ern Stammlokal des Aachener Komponisten Dieter Bauknecht gewesen sein, Gerüchten nach soll dieser dort auch zeitweise ein obskures Tonstudio betrieben haben.
Ich bin komischerweise erst in den frühen 90ern auf dieses Juwel der Science-Fiction-Architektur aufmerksam geworden. Damals hatte es nur samstags und sonntags nachmittags auf. Es gab nur Aprikosenfladen und Kaffee…und diese wunderbaren Postkarten…
Ca. im Jahre 2000 kamen neue Besitzer auf die „grandiose“ Idee, im „Ufo“ die Bullaugenfenster gegen normale, flache Fenster auszuwechseln. Ein furchtbarer Frevel, nahm man dem Cafe doch damit sehr viel von seinem tollen, futuristischen Äußeren. Es wurde fortan als hippes Restaurant „Murphy’s“ geführt und es war für einige Zeit wirklich schwierig dort freitags um 20h einen Platz zu ergattern.
Seit einiger Zeit scheint es vom Restaurant wieder zum Cafe degradiert worden zu sein.
Ich will die alten Fenster wieder!

13. November 2009

>ALLO PACH – Die Schallplatte des Monats

Filed under: Aachener Schallplattenläden — babula @ 2:00 pm

…und hier noch ein seltener Werbeflyer aus dem Hause ALLO PACH, der unter anderem auch die bereits in diesem Blog vorgestellte Aachener Liedertafel Single präsentiert. Was leider im Dunkeln bleibt, ist die Beantwortung der Frage: Welche der beworbenen Platten aus dem Bereich ‚Unterhaltung’ denn jetzt tatsächlich ‚DIE SCHALLPLATTE DES MONATS’ sein sollte?! Schön auch die Bezeichnung SCHLACHTLIED für unser aller Alemannia-Lieblingslied.

12. November 2009

>TROPI-COMBO – et Fozze-Leddche

Filed under: Öcher Karneval — babula @ 4:11 pm

Nachdem im Blog bereits eine frühe dada-istische Großtat von Allo Pach mit (s)einer ‚Independent-Veröffentlichung der Aachener Liedertafel von 1962’ dokumentiert wurde, und somit auch die ‚Öcher Mundart’ von einem der Blogbetreiber zurecht zur (Untergrund)-Kultur erklärt wurde, möchte ich ein weiteres Kleinod der Versenkung und Vergessenheit entreißen. Es gibt nichts, was es nicht gibt, wie der betagtere Zeitgenosse immer wieder zu sagen weiß. Man höre bitte dazu den Soundfile des Solowerkes der TROPI-COMBO, die eigentlich Mitglieder eines ‚nicht eingetragenen Vereins’ von St. Josef, der mindestens 45 Aktivisten umfassenden und 1970 gegründeten TROPI-GARDE, waren. Das zweideutige und unterproduzierte Werk mit dem verfänglichen Titel ‚ET FOZZE-LEDCHE’ wurde auf Vinyl gebannt und – wie auch immer – unters Volk gebracht. Das von mir ergatterte Exemplar schien auf SEHR große Begeisterung gestossen zu sein, denn wie man dem Soundfileproblemlos entnehmen kann, wurde diese Single von dem damaligen Eigentümer hundertfach gespielt.UNBEDINGT ANHÖREN – MEHR AACHEN geht nicht !!

http://www.divshare.com/flash/playlist?myId=9323550-d55

Download

11. November 2009

>FOLK TREFF 3.4.1983

Filed under: Cassetten AC, DAC, Folk Treff — karl pach @ 7:18 am
Eine von den Szene Protagonisten jener Tage hochverachtete Veranstaltung war der regelmäßig veranstaltete Folk Treff im alten Zollhaus. Zugegeben die Folklore Anhänger waren ausgesprochen bärtig, besserwisserisch und schwärmten gerne von irischen Bieren (Buargh..). Die Veranstaltung war jedoch ein Musterbeispiel für künstlerisch hochwertige Kneipenveranstaltungen. Namen wie „Erhard und Heiner“ ließen mir damals derartige Schauern über den Rücken laufen, daß ich der Veranstaltungsreihe stets fern geblieben bin. Dies bereue ich heute! Zum Glück wurden diese Abende professionell mitgeschnitten. DAC veröffentlichte Zusammenschnitte der Veranstaltungen seinerzeit auf Kassette.

Seite 1: http://www.megaupload.com/?d=YQRLR9IK
Seite 2: http://www.megaupload.com/?d=FMO838JI

1. November 2009

>Aachener Aborte

Filed under: Aborte, Klonauten, Kultstätten in AC — karl pach @ 8:16 am

Erlebnisse der Kindheit können in späteren Lebensabschnitten Klärung verlangen. 1972 hatte ich das Vergnügen in Rurberg das bekannte Freibad kennenzulernen. Dass im Becken Fische schwammen war faszinierend. Traumatisch wirkte sich ein Besuch der Toiletten aus. Die Ausstattung bestand aus sogenannten Fallrohr-Klos. Im Gegensatz zu den üblichen Flach oder Tiefspülern besaßen diese Becken keinen Sifon. Man konnte durch die Öffnung bis tief ins Rohr schauen. Die Vorstellung dort hineinzufallen schockierte mich. Man hätte z. B. mit einem Bein im Rohr steckenbleiben können oder so. Worin der Zweck besagter Bauform liegt, erschließt sich mir bis heute nicht. Eine Anfrage bei einem Aachener Sanitärfachhandel brachte auch keine Klärung. Derartige Modelle sind unglaublicherweise heute noch lieferbar. Dieses Modell trägt die Bezeichnung „Land“(?)! Bei tieferer Betrachtung des Objekts werden weitere Fragen aufgeworfen: Wie putzt man sowas? Gibt es Klobürsten mit 2 meter langem Stiel?

Der experimentierfreudige Defäkierer hat in unserer Stadt die Möglichkeit derartige Aborte anzupilgern. Obiges Foto entstand in der Herren Kackkabine des Waldfriedhofs.

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