Aachener Untergrund Kultur

6. Januar 2010

>ALLO PACH war der Erste

Filed under: Allo Pach, Kultstätten in AC — Allo Pach @ 7:59 pm

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Bitte festhalten!
Damit dürfte die Frage, WER zuerst da war, JANSEN oder HEILIGER+KLEUTGENS oder wer auch immer, endlich beantwortet sein. Die abgebildeten Werbetafeln standen auf dem Tivoli ca. 1955 wie mir aus gesicherter Quelle nahegebracht wurde. Vielen Dank an Lutz für die Zusendung dieser wunderschönen „Beweise“.

>DER AACHENER UNTERGRUND

Filed under: Aachener Untergrund, Heiliger, Jansen — karl pach @ 4:22 pm

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Auch zum Aachener Untergrund zählend ist ein exzellent erhaltenes Teilstück des Paubachkanals, das 2009 bei Bauarbeiten an der Weberstraße, Ecke Boxgraben freigelegt worden ist. Inmitten des Straßenverlaufs ist unter anderem das Mauerwerk eines Absatzbeckens aus dem 15. oder 16. Jahrhundert entdeckt worden. Dieses Becken diente dazu, dass sich auf längeren Kanalstrecken Schwebeteilchen absetzen konnten. Das Becken enthielt Verfüllmaterial aus dem 19. Jahrhundert, so dass man davon ausgeht, dass der Kanal bis in diese Zeit noch benutzt worden ist. Der aufgedeckte Kanal entspricht dem Verlauf der Pau seit dem 14. Jahrhundert. Die Pau floss damals offen und nicht wie heute im Aachener Untergrund. Im Dezember 2009 wurde die komplette Fundstätte für den neuen Straßenbau wieder zugeschüttet.
In einer Nacht und Nebelaktion habe ich dort, kurz vor den Auffüllarbeiten, eine rare LP-Verkaufstüte von Jansen aus den 60´er Jahren mit einigen Schallplatten des damaligen Radiogeschäftes Heiliger gefüllt, die mein Vater Anfang der 50`er Jahre in der Theaterstrasse, gegenüber dem jetzigen Parkhauses Lothringer Strasse gekauft hatte und je eine CD von Dieter Bauknecht und Brigitte & The Hansen Experience im Untergrund vergraben. So hat auch dieser kleine Bericht in diesem Blog seine Berechtigung.

4. Januar 2010

>DSCHUNGEL Richterich Pt. 2

Filed under: Lokale in Aachen — karl pach @ 12:18 pm
Der kürzlich von Herrn Allo Pach eingestellte Artikel verfolgt ganz offensichtlich das Ziel, die „Jugendgaststätte“ Dschungel in Richterich als harmloses Tanzlokal und Jugendtreff darzustellen. Bedauerlicherweise ist diese Darstellung sehr weit entfernt von der schockierenden Wirklichkeit, die es mit diesem Ort auf sich hatte. Zu Betrachten ist ein Bilddokument, welches die alltägliche Realität von Drogensucht und Jugendprostitution an diesem Ort des Verderbens dokumentiert. Keiner der abgebildeten Jugendlichen lebt heute noch.

In stiller Hoffnung, dass die Postingfrequenz wieder erträgliche Ausmaße annimmt…

3. Januar 2010

>DSCHUNGEL Richterich, 19xx-1993 R.I.P.

Filed under: Clubszene AC, Kultstätten in AC, Lokale in Aachen — Allo Pach @ 10:13 am

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Ich bin den Tränen nahe, denn ich hätte nicht gedacht, noch einmal Fotos meines absoluten Lieblingsschuppens zu Gesicht zu bekommen, aber mein „Informant“ Hans H. macht es möglich.
Vielen herzlichen Dank dafür!
Ab den späten 70ern (weiß jemand wann der Dschungel eröffnete?) war es donnerstags von ca. 23h bis 02h Pflicht dort zu sein. Alle anderen Tage (Fr., Sa.) waren uninteressant.Ich erinnere mich, dass ich ca. 1978/79 mit einem „frisierten“ Schülerausweis dort hinging, damit ich länger als 22h bleiben durfte…Die Musik war stets gut bis spitze und die Stimmung „speziell“. 1993 war dann leider Schluß und eine Ära ging zu Ende.

Dazu Hans H.:
„1980 bin zum ersten Mal drin gewesen…meine Eltern waren entsetzt, denn dieser „Schuppen“, wie mein Vater ihn nannte, hatte sich bei sämtlichen Eltern als angebliche „Drogen-Hölle“ dargestellt und die tolerante Pädagogik der 70er lernte so erstmals ihre Grenzen kennen…
Scheiß drauf, mit dem DSCHUNGEL verbinde ich unglaublich tolle Stunden, tolle Menschen und tolle Musik…Martha and the Muffins „Echo Beach“ und The Cure „10.15“…das hab ich noch in den Ohren…aufgelegt von einem Josef (nein nicht der kleine dicke!) sondern einer mit längeren Haaren und immer bekleidet mit Nickis!!
Punks, New Wave-Fans, New Romantics, Gay-Scene usw., alles war vertreten und die Stimmung war immer spitze!
Jahrelang war der DSCHUNGEL donnerstags ein regelrechter Oberstufen-Treff, sogar unsere damaligen Lehrer (Rainer sei an dieser Stelle herzlich gegrüßt!!) konnte man dort mit Kippe und frisch gezapftem Bier antreffen…!
Ich denke, jeder hat irgendwelche Erinnerungen mit dem Dschungel…,es gab mal vor ein paar Jahren einen Revival-Abend im MUBU, war aber nicht der Hit…“

2. Januar 2010

>SCOTCH CLUB die Zweite

Filed under: Clubszene AC, Kultstätten in AC, Lokale in Aachen — Allo Pach @ 12:39 pm

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So so…das war also Deutschlands Disc-Jockey Nummer 1.
Wann ist denn das gewesen?

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