Aachener Untergrund Kultur

6. Februar 2010

>P 5

Filed under: Aachen in den 80ern, Aachener Untergrund, Clubszene AC — Allo Pach @ 2:25 pm

Das P 5 in der Peterstrasse war in den Mitt-80ern für einige Jahre der Treffpunkt für die „schwarze Szene“.
Gerade dies hat mich damals davon abgehalten, dort des öfteren einzukehren.
Erinnern kann ich mich aber gut an ein (recht lahmes) Konzert von Portion Control ca. 1987.
Sicher gibt es Blogleser, die dufte Geschichten zum P 5 erzählen können…,
z. B.: wann hat der Club eröffnet/wann geschlossen?
Vielen Dank an Jörg Z. für das Foto der Getränkekarte!

5. Februar 2010

DRAGNET RECORDS – Aachens bester Plattenladen (1990-1998)

DRAGNET RECORDS öffnete Anfang September 1990 seine Pforten in der Aureliusstrasse in Aachen. Zunächst präsentierte sich der Laden als reiner Collector’s Shop, d.h.: man verkaufte fast nur rare, gesuchte Scheiben, was die Aachener Käuferschaft in 2 Lager spaltete: Die einen mochten den Laden nicht, ob der hohen (zumeist aber angemessenen) Preise, sie empfanden Dragnet als „elitär“. Andere (ich z.B.) verbrachten dort ihre Samstagvormittage (Ladenschluß war ja noch 14h), vom Personal bestens versorgt mit Keksen und Kaffee und Raritäten.
Auf jeden Fall hatte die Kaiserstadt (und Umgebung inkl. Köln) solch einen speziellen Laden noch nicht gesehen.
Durch eine Repertoire-Erweiterung um Indie/Gothic/Industrial Neuware und deren sehr günstigen Preise, sowie regelmäßigen, umfangreichen Mailorderkatalogen mauserte sich DRAGNET sehr bald zur NRWs erster Adresse in Sachen Schallplatten/CDs. Dies lockte natürlich ein breites -auch auswärtiges- Publikum in den Laden, was oft freitags und samstags zu leichtem Gedränge führte.
Als Dankeschön feierte man jährliche „Jubiläumspartys“ mit satten Preisnachlässen, Sekt und Salzstangen ohne Ende. Wahrlich goldene Zeiten…
Neben dem Laden gab es noch weitere Aktivitäten:
Bereits im Frühjahr 1991 erschienen die ersten Vinyl/CD Produktionen auf dem hauseigenen Label DRAGNET, sowie auf DRADOMEL, einer Kollaboration von DRAGNET und DOM ELCHKLANG und man veröffentlichte ab 1995 auf dem via ROUGH TRADE vertriebenen Indielabel SCOUT RELEASES einige sehr erfolgreiche CDs (The Fall, Mekons, Handsome family etc.).
Ebenso organisierten die Dragnet-Macher rund um Aachen Konzerte (EA 80, Legendary pink dots, Rausch, Jack or jive, etc.).
Schließlich betrieb man ab 1996 einen Tonträger Export-Großhandel (TARGET EXPORT) in der Weststrasse in AC (bis 2008) und das Panteon CD-Preßwerk in Alsdorf.
Diesen arbeitsintensiven Beanspruchungen fielen dann leider der Laden (1998) und später auch die Label zum Opfer.
Aber für alle nostalgisch veranlagten Dragnet-Fans gibt es nun einen angemessenen Trost:
Die Dragnet Betreiber, sowie ehemalige Mitarbeiter, haben ein eigenes Blog eröffnet, mit schönen Fotos, Devotionalien und Erinnerungen rund um Aachens besten Plattenladen und alle anderen Dragnet-Aktivitäten:
http://scoutreleases.blogspot.com/

2. Februar 2010

D.A.F. Aachen 1981

Filed under: Aachen in den 80ern, Audimax, Konzerte in Aachen — Allo Pach @ 7:40 pm
…und Allo war wieder ganz vorne dabei…
D.A.F. im Aachen 1981, daran erinnere ich mich wirklich noch sehr gut, sie spielten nur wenige Tage nach Fehlfarben im Audimax, Ungewöhnlich war, dass ein nettes Mädel für jedes Stück eine neue Cassette einlegte— trotzdem überzeugte das Konzept alle Punker…Vorgruppe war Wirtschaftswunder (oder?). Hat jemand Fotos oder Tapes?

>TROPICANA – Disko 72

Filed under: Aachen in den 70ern, Clubszene AC, Lokale in Aachen — Allo Pach @ 3:42 pm

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Und wieder so eine Location, deren Namen ich zigfach gehört habe, und mich an einen eher zweifelhaften Ruf erinnere, der durch die geographische Lage durchaus gerechtfertigt schien. Steht die 72 für das Eröffnungsjahr oder für einen geheimen Türstehercode? Interessant auch das BAD AACHEN auf dem Stempel. Die GEORGE McCRAY Single ist von 1974 und extrem abgenudelt. Nicht etwa weil sie jahrelang in Flohmarktkisten transportiert wurde, sondern eindeutig vom hundertfachen Abspielen. Normalerweise sehen Singles nur dann so aus, wenn sie entweder jahrelang in einer Jukebox steckten oder von diversen Raupenbahnticketverkäuferdeejays zu Tode genudelt wurden. Das dieses ehemalige TROPICANA Besitztum derartige Spuren aufzuweisen hat, lässt eher auf eine marginale Auswahl verfügbarer Scheiben schliessen, zumal es sich nicht um ROCK YOU BABY, sondern um die zwar gute, aber eher gefloppte Nachfolgesingle handelt. Weiß denn jemand etwas über das Tropicana zu berichten? ICH hab’ keinen Schimmer, was da genau los war und wie lange der Laden existierte. War das so was wie das RIALTO auf der Trierer Strasse??

>BIER BAR TEIL 2

Filed under: Bier Bar, Kultstätten in AC, Metzen — karl pach @ 12:26 pm

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Anfang der Siebziger Jahre eröffnete der spätere Ramschkönig und Glatzenmillionär Werner Metzen, in Aachen die Bier Bar und das legendäre Lokal Mausefalle. Ich erinnere mich noch daran, dass Werner Metzen seinen grünen Alfa Romeo Montreal immer vor der Bier Bar parkte. Über dem Lokal hatte Metzen eine Wohnung angemietet.1979 gab er die Bier Bar und die Mausefalle auf. In den Neunziger Jahren eröffnete Metzen in Aachen zwei Restpostenmärkte. Weitere Info´s unter http://www.futterfuerdieaachenerohren.blogspot.com

>BIER BAR

Filed under: Bier Bar, Lokale in Aachen — karl pach @ 7:15 am

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Seriöse Atmosphäre mit charmanter Bedienung zu vernünftigen Preisen ab 14 Uhr. Das nenne ich perfekte Gastronomie! Im Ohrenfutter Blog findet sich unter Metzen ein Foto der Aussenansicht der Lokalität. Schade das Jolly das nicht hier gepostet hat. Auf besagtem Foto, welches wohl die letzte Inkarnation des Ladens zeigt, ist die Grundfarbe des Dessins orange. In früherer Zeit war es mal irgendwie mintgrün. Die Aussengestaltung ist göttlich, wer hat das seinerzeit gestaltet, gibt es noch mehr von dem Künstler? Sollte jemand irgendwelche Infos oder Dokumente über die Bier Bar oder den Gestalter haben, bitte unbedingt melden.

1. Februar 2010

>KONZERTE in den 80ern Vol. 2, Tödliche Doris/Trickbeat

Filed under: Aachen in den 80ern, Aachener Musikszene, Konzerte in Aachen — Allo Pach @ 4:46 pm


Ich kann mich noch gut an den „Lauf“ von Konzerten in der Mensa erinnern. Sonic Youth, Blaine Reininger etc. traten dort Mitte/Ender der 80er auf. Von diesem „Rustikalen Provinzabend“ (1989?) erinnere ich mich besonders an „Aachens beste Live Band“ Trickbeat. An die Melengres (sic!) kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern… (Axl, wir brauchen Videos!!!)

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