Aachener Untergrund Kultur

9. April 2010

BABULA – eine Annäherung

Bei Babula in der Pontstrasse gab es ja neben linker/alternativer Literatur auch obskure Schallplatten und Cassetten zu kaufen.
Unklar ist:
a) wann eröffnete der Laden?
Dass Ba-bu-la Basisbuchladen heißt, war mir bis gestern nicht klar (s. Anzeige), der Name läßt ja irgendwie darauf schließen, dass seine Eröffnung irgendwann in den späten 60ern stattfand.
Die Anzeige stammt aus einer Schülerzeitschrift vom Februar 1982:

b) wann machte der Laden dicht?
Im Wintersemester 1985/86 jedenfalls gab es Babula noch, wie wir aus einer Anzeige des Labyrinths in einer Studenten-Informations-Broschüre erfahren:

Dann verliert sich die Spur. Wurde an anderer Stelle weitergemacht?
Wann? Wo? Gibt es Fotos?

3 Kommentare »

  1. Das Gebäude Pontstraße 133 gehört(e) Herrn Gatzweiler, seineszeichens Großgrundbesitzer durch Erbschaft der Molkerei weiter oben. Herr Gatzweiler wollte das Gebäude 133 zu einer Einkaufspassage umbauen (Durchgang zum Marienbongard).Es war schon etwas spinnert, aber so sind halt Menschen, die Monopoly spielen. Daraus wurde nichts, weil es eine bessere Idee gab: rechts vom Hauseingang war der Babula, links vom Hauseingang war hinter einer weiß getünchten Schaufensterscheibe das Leergutlager des COOP, ehemals Gewerkschaftssupermarkt. Nach dem dann erfolgten Umbau zog das Flaschenlager nach hinten, der BABULA nach links und rechts gabs dann den legänderen Flizz Fahrradladen mit Testrecke auf dem hinteren Hof. Den BABULA hats dann vielleicht noch 3-4 Jahre gegeben
    Energystar

    Kommentar von Anonymous — 8. November 2010 @ 8:18 pm

  2. […] ihre Cassetten auf dem DAC-Label erschienen. DAC-Cassetten lagen damals auch in Politbuchläden wie Babula aus, im Gegensatz z.B. zu den Produkten von Reinfall-Tapes und […]

    Pingback von Einblicke, Folge 4: “Ex” und “Volksboiler” | Aachener Untergrund Kultur — 25. Dezember 2013 @ 5:05 pm

  3. An anderer Stelle hatte ich bereits was dazu geschrieben > https://allopach.wordpress.com/2011/01/07/babula-1982/ <.

    Die Anzeige vom Labyrinth in dieser Studenten-Informations-Broschüre ist das Resultat einer etwas schlampigen Werbe- und Öffentlichkeitsarbeit der damaligen Betreiber des Labyrinth zu jener Zeit.

    Wann das BABULA geschlossen worden ist, daran kann ich mich nicht mehr genau erinnern.

    Aber am 11. 11. 1985 zog ein zu jener Zeit sehr bekannte Fahrradladen in einem großen Radler-Konvoi (durchgeführt von Freunde und Bekannte der Betreiber) von der Achterstraße 14 in die Räume des ehemaligen BABULA in der Pontstraße 133 um. Der Laden nannte sich kurz darauf ´Flizz´.

    Die Umbaupläne waren schon etliche Zeit vorher in Arbeit.

    An zwei der im BaBuLa Beschäftigten kann ich mich noch so gut erinnern, als ob sie vor mir stünden. Ein etwas verschroben wirkender aber sehr netter Mann, der irgendwas mit trommeln und Percussion zu tun hatte und an eine gut aussehende Frau.

    Kommentar von Peer van Daalen — 2. April 2014 @ 9:51 pm


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