Aachener Untergrund Kultur

25. Juli 2010

UNITED DAIRIES LABEL TREFFEN IN AACHEN MÄRZ(?) 1986

Filed under: Aachen in den 80ern, Aachen-international, H.N.A.S., Ramon — Allo Pach @ 8:58 pm

Fast 25 Jahre ist es nun tatsächlich schon her, dass sich Nurse with wound und Asmus Tietchens während eines Besuchs in der Kaiserstadt zusammen mit H.N.A.S. als „Großes United Dairies-All-Star-Orchester“ bei Ramon (der damals noch seine alte 4-Spur Maschine hatte, wenig später dann auf 8-Spur umrüstete) im (B)artlos Studio einfanden, um dort zu „jammen“.
Leider sind die Ergebnisse dieser Session lange verschollen, Herr Stapleton kaufte das Band, nahm es mit nach London und seither ist es nicht mehr aufgetaucht, was vielleicht sogar gnädiger ist, denn das Musizieren gestaltete sich doch recht zäh und unspektakulär (…würde ich natürlich trotzdem nochmal gerne hören).
So gibt es also leider nix zu hören, aber immerhin existieren (Dank Herrn Tietchens) Fotos des Events…

12. Juli 2010

RAMON – ÖCHER STAR OF INDEPENDENT

Filed under: Aachen in den 80ern, Aachener Musikszene, Ramon — Allo Pach @ 6:44 pm


Mensch, war das ’ne tolle Serie weiland 1989 im Öcher Klenkes! Die größten Stars Aachens wurden in einer eigenen Reihe vorgestellt (hat jemand die anderen Volumes?).
Ganz klar im Kreise der Auserwählten:
Ramon Imperator, Öcher Ikone of Homerecording mit Anspruch.
Seit frühen Punkertagen immer ein Motor der Aachener Szene, ob als Musiker, Toning. oder Produzent: Ramon war an fast allem beteiligt was (1980 bis neulich) musikalisch in der Kaiserstadt abging.
Rock weiter, Rami!

4. Juli 2010

AU HUR – Der Sampler

Filed under: Aachener Label — karl pach @ 9:55 am
Ein Glanzstück Aachener Kassettenkultur stellt der AU HUR Sampler dar. 1987 in recht hoher Auflage (die genaue Auflagenzahl weiß jedoch keiner mehr) von Papst Pest veröffentlicht. Was dem Sampler das Prädikat „besonders wertvoll“ verleiht ist unter anderem das Kunststück labelübergreifend Künstler zusammengebracht zu haben. Abgesehen vom, da leider nicht mehr existierenden Reinfall Label, sind die wichtigsten Aachener Kassettentäter vertreten. Die genaue Zuordung der vertretenen Kappellen zu den Labels spare ich mir. Der Sampler ist in 2 stilistisch unterschiedliche Seiten aufgeteilt. Die mit „Degraa obergärige Pilsseite“ betitelte Erste beherbergt die eher punkigen Stücke. Auf der Seite 2 „Neurotische Erdnuss Seite“ findet das experimentelle Spektrum eine Heimstatt. Während bei der Pilsseite eine gewisse Sängereinfalt unüberhörbar ist, offenbart die Erdnusseite Erstaunliches. Beginnend mit dem vollzogenen Kapputtmixen des „Puff von Barcelona“ Karnevalsklassikers (Axl G., Frank Rowenta) genießt man ein Gemenge von bekannten und weniger bekannten Namen. Der größte Humorist zwischen Urin und Ural wird dabei vom grauenhaftesten Stück der Kompilation (Guantanamera) überschattet. Freelancer wie die legendären Malangres und „Renato & DDT“(Dusan T.) wechseln sich mit vermuteter Labelinzucht von „Westwall Kassetten“ ab. Die „Fleissige Arbeiter“ Formation hier mit ihrem einzigen veröffentlichten Stück. In dieser Spätphase noch mit den verbliebenen Axl G. und Georg M. 2 Jahre vorher umfasste das Lineup noch Elke W., Frank R. sowie den Verstorbenen Wolfgang L. Die ursprüngliche Formation ist mit einem spektakuären Bühnenauftritt im Ritz bekannt geworden, Doku folgt. Die mir unbekannten Bateau X erfreuen mit nettem New Wave und „Bibi Bonbon & Benjamin Blümchen“ beenden die Seite mit einem beeindruckendem Heimexperiment. Die Bühnenprofis von Ausbruch sind auf der Degraa Seite gleich mit 3 Stücken vertreten, sehr nett auch die „Children of Flowerpop“ mit einem Mitschnitt ihres Malteserkeller Konzerts. Meister ENK als 23 Geldkäfer liefert einen flotten Scifi Rocker ab. 23 Geldkäfer sollten auf dem, nicht mehr erschienen, 3. Reinfall Sampler vertreten sein. Die AU HUR Kassette wurde mit abgebildetem Beiheft in einer Videokassettenbox veröffentlicht.
Tolle Sache – downloaden und geniessen…

Degraa Seite: http://www.megaupload.com/?d=1BBUJXR4
Erdnusseite: http://www.megaupload.com/?d=3UVKMDDV

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