Aachener Untergrund Kultur

22. November 2011

Down Town

Filed under: absoluter Bockmist, Peinhardt-Franke — karl pach @ 8:18 am

Die Frage ob Kommentare zu aktuellen Begebenheiten in diesen Blog passen, ließ mich öfters von Unmutsäusserungen abhalten. Da das lästern über Frau Peinhardt-Franke keine negativen Folgen hatte, etabliere ich nun entsprechende Artikel.
Ist eigentlich jemandem aufgefallen dass Frau Peinhardt-Frankes Foto, welches ihre AN Artikel schmückt, mittlerweile digital berichtigt wurde? Bisher war dies ein wenig diagonal verzerrt, nun leider korrigiert. In der Hoffnung das dieser Umstand den Verantwortlichen nicht auffällt, wurde hier über das lustige Fehlerchen stillschweigen bewahrt.

Im aktuellen Moviebeta stolpert man über den Ausfluss eines Ehepaares Suk. Diese loben sich und ihre harmonische Ehe gegenseitig in ihren Artikeln. Im Frau Suk Artikel wird der Leser darüber informiert, dass ihr terminvoller Kalender Theaterbesuche ja eigentlich nicht zuläßt. In dem Artikel schreibt Sie dann was über ein Theaterstück. In einem Artikel ihres Gatten darf man an seinem Osteopathen Besuch Teilhaben. Ungelenk pointiert versucht der Herr Suk den Begriff Osteopath mit Ornitholge zu verwechseln. Welch ätzende Selbstbeweihräucherung, welch langweilige Artikel.

Dies Geschreibsel ist irgendwie symptomatisch für den Niedergang der Stadt. Mein terminfreier Kalender läßt zuweilen einen Spaziergang in die Innenstadt zu. Eine konkrete Anlaufstelle gibt es, außer dem Dom, leider nicht mehr. Ein derartiger Spaziergang ließ mich samt Meiner Gattin neulich im Cafe Einstein stranden. Einer der wenigen Läden dessen Stammpublikum mich wieder jung fühlen läßt. Das allein hebt den Wiederholungsfaktor aber nicht. In Manier einer Bushaltestellenbeschallung oder Telefonwarteschlangenlalla, plärrte irgendwas vom PC als Tonquelle. Ich erwarte keinesfalls besondere Musik oder gar einen Plattenwechsler. Auch hohe Lautstärke ist in einem Cafe abzulehnen. Jedoch ein MP3-Pack mit 4000 Rockhits, in geringster
Auflösung, tut einfach weh in der Seele. Das läßt auch Rückschlüsse auf das ablehnende Verhältnis gegenüber Gästen zu. Nach einem Bier war dann Schluss, Trinkgeld gabs diesmal auch nicht.

Das lamentieren könnte noch weiter gehen, würde mich dann aber als verbohrten Nörgler abstempeln. Diese 3 Beispiele sind plakativ und bezeichnend genug für den Dünnschiss der uns umspült! Im letzten Moviebeta schrieb ein Herr Kraus einen Artikel (Mein Block, mein App…) mit dem ich inhaltlich übereinstimme. Endlich beschreibt jemand was für Idioten uns umgeben. Die Sache mit den asozialen Radfahrern gehört wirklich angeklagt. Diese
Wehrsportabteilung der Ellenbogengesellschaft terrorisiert Alle und enthebt den Bürgersteig seiner fürsorglichen Obhut, besonders für Alte, Kleine und Schwache. Gut das einem Autor was sinnvolleres einfällt als „Meine Familie und ich“ Artikel.

1 Kommentar »

  1. […] ihrer Laufbahn als Lokalkulturjournalistin war Ingrid Peinhardt (heute Peinhardt-Franke) Mitherausgeberin und -Autorin des soziologischen Sammelbands “Einblicke – Jugendkultur […]

    Pingback von Aachener “Punkscene”: Pein-harte Einblicke ’83 | Aachener Untergrund Kultur — 12. August 2013 @ 12:09 pm


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