Aachener Untergrund Kultur

22. April 2012

Alsdorf Open Air Nachschlag Vol. 2

Anbei noch einige Artefakte unseres Bloglesers Klaus zum „Alsdorf“-Thema. Vielen Dank dafür!

19. April 2012

Live-Audiokommentar XXIII: Au Hurgebiet

Filed under: Film in Aachen, Konzerte in Aachen, Veranstalltungen in Aachen — Bübbes Kehr @ 12:29 am

Es ist soweit: Die im Dezember angekündigte Veranstaltung findet am 28.4.2012 in der Raststätte, Lothringer Str. 23, statt. Ein bunt gemischtes Programm wurde zusammengestellt aus dokumentarischen Materialien, künstlerischen Kurzfilmen und Mitschnitten von legendären und weniger legendären Konzerten. Beginn ist um 21 Uhr, und wer nicht kommt, darf nie wieder in diesem Blog lesen.

14. April 2012

ALSDORF OPEN AIR Nachschlag

…als Nachschlag zum Alsdorf Artikel von Bübbes hier noch einige Scans, die uns Blogleser Hans zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank!

 

10. April 2012

EUROCK und andere Open Air-Festivals in Alsdorf

Filed under: Rock im Kreis Aachen — Bübbes Kehr @ 5:00 pm

Das sogenannte „Freizeitgelände“ an der B57 diente das ein und andere Mal als Location für Open Air-Festivals, meines Wissens zum ersten Mal 1984, als bei „Rock im Park“ leider ohne meine Anwesenheit u.a. THE CURE, TALK TALK, THE CHAMELEONS und THE CULT auftraten. 1989 fand dann das erste „Eurock“ statt und bot als Highlight die brachialen australischen Landburschen COSMIC PSYCHOS, von deren Auftritt wohl auch ein Bootleg herumschwirrt. Sonst waren u.a. noch vertreten: Die jüngst reformierten JINGO DE LUNCH (mit Ex-Aachener Tom S. an der Gitarre), KMFDM, URBAN DANCE SQUAD und die französischen Funpunker LUDWIG VON 88. Das für meinen Geschmack wohl beste Line-Up bat das Festival ein Jahr darauf, und dieser zufällig auf youtube gefundene Clip der MOVING TARGETS brachte erst den Anstoß dazu, diesen Artikel hier zu verfassen:

Der Clip wurde offensichtlich noch mit anderen Gigs zusammengeschnitten, die Aufnahmen bei Tageslicht stammen aus Alsdorf. Mit den sympathischen Postpunkern aus Boston wollten wir eigentlich auch ein Interview führen, was aber daran scheiterte, daß man als Aufzeichnungsmaterial nur einen Kugelschreiber und keinen Kassettenrekorder dabei hatte und der Kugelschreiber zudem an den Schlagzeuger verliehen wurde und nie wieder gesehen ward. Dafür durften wir ihnen aber den Backstage-Rotwein wegsaufen. Ein weiteres Highlight 1990 waren die Briten MEGA CITY FOUR um den vor 5 Jahren verstorbenen Sänger Wiz, eine der feinsten melodischen Punkbands, die man sich zu dieser Zeit reinpfeifen konnte. Headliner waren SOUL ASYLUM, und das, als sie noch eine härtere Gangart anschlugen, bevor sie dann 1-2 Jahre später meinten, mit dem Schmusesong „Runaway Train“ in die Charts kommen zu müssen. Sonst sind noch die Belgier PARANOIACS in positiver Erinnerung von diesem Festivaljahr, an dem, meine ich, auch das Wetter am Besten gewesen war.

1991 stachen die Lofi-Rocker DEAD MOON aus dem Programm hervor, wobei sie auf so einer großen Open Air-Bühne ein wenig deplaziert aussahen, gefolgt von UNION CARBIDE PRODUCTIONS aus Schweden, deren überaus agilen Sänger man in seiner aktuellen Truppe THE SOUNDTRACK OF OUR LIVES nun mal überhaupt nicht mehr wiedererkennt. Sonst noch am Start: DER START, BABES IN TOYLAND, CLAW BOYS CLAW, CHUMBAWAMBA und andere. Intermezzo 1992: Zum einzigen Mal machte auch das BIZARRE FESTIVAL in Alsdorf halt, zum Line-Up gehörten neben BLUR, CARTER USM, THE POGUES, RUNRIG, schon wieder URBAN DANCE SQUAD auch die RAMONES. Wer aber extra für Letztere das teure Ticket gelöst hatte, dürfte sich ziemlich in den Arsch gebissen haben, brachen diese ihr Set doch bereits nach 6 Songs ab. Wir standen kostenfrei auf einem nahegelegenem Hügel und ich meine, mich zu erinnern, daß der Abbruch stattfand, weil die Bühnen-Absperrung den pogenden Massen nicht standgehalten hat. Hier steht allerdings etwas davon, daß sich CJ den Arm gebrochen hat, vielleicht hängt das eine mit dem anderen ja auch zusammen…

1992 fand dann auch das letzte Eurock statt und war plötzlich auch recht teuer geworden (89 und 90 war noch freier Eintritt, 91 noch recht billig, wenn ich mich recht erinnere). Bandmäßig bekam man geboten: MONSTER MAGNET, BLUMFELD, JAH WOBBLE, THE WALKABOUTS sowie unter anderen noch die feinen französischen Gitarrenfräser LES THUGS, an deren Auftritt ich mich noch am besten erinnern kann. (Monster Magnet war wohl schon zu spät und, äh, zu zu.) Via einer Blumfeld-Fanpage stieß ich auf diesen Romanauszug des auch hier als Kommentator verehrten Herrn kilowatt, der nicht nur das 92er-Festival beschreibt, sondern auch noch einige Erinnerungen an den 84er-Event enthält. Meine Flyer und Fotos zu den Festivals sind seit Umzug noch nicht wieder aufgetaucht, also gibt es zur Illustration gleich noch einen Clip der Moving Targets. Ergänzungen zu den Erinnerungslücken, persönliche Anekdoten und weiteres sind wie immer in den Kommentaren gerne gesehen.

4. April 2012

Duffesheide

Filed under: Aachener Umland, ENK — karl pach @ 6:35 am

Eine aktuelle Aachener Kassettenveröffentlichung hatte, unter anderem, die postindustriellen Kohlehügel von Duffesheide zum Thema. Ein schöner Anreiz mal einen Sonntagsspaziergang dorthin zu unternehmen. Als beste Reisezeit sei jedoch der Spätseptember empfohlen, dann steigt dort das legendäre „Duffesheider Kartoffelfest“.


Nicht so gut zu erkennen auf dem ersten Foto, Werbung für ein Aachener Privattheater mit hinten angeschlossener Schaufensterpuppen Performance. Daneben steinerne Türwächter. Gegenüber Reminiszenez ans Industriezeitalter.


Variationen typischer Holzhäuser.


Weitere Wohn/Ruhestätten.


Vorgarten Schutzmauer-Gestaltung, duffesheider Abart thailändischer Geisterhäuschen?


Spätfolgen des Kartoffelfestes.

2. April 2012

The Voices in the Distance – Nachschlag

Filed under: Aachen in den 80ern, Aachener Bands, New wave in Aachen — karl pach @ 5:45 am

Tommy von Tape Attack war so nett und hat uns das Cover des Demo Tapes von den Voices geschickt:

Dann gibts auch noch weitere Fotos der Band:

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