Aachener Untergrund Kultur

26. August 2011

SCHEFER-PRINZ Katalog 1977

Filed under: Uncategorized — babula @ 1:42 pm

Welcher Aachener kannte es nicht? Das legendäre Spielwarengeschäft am rechten Platz. Also vor dem Umzug zum Münsterplatz.

Mir fällt zwar kein Anekdötchen ein, dass eine Verbindung zum Aachener Untergrund herstellen könnte, aber ein Ausdruck Aachener Kultur war dieses alteingesessene Geschäft schon irgendwie.

Ausserdem habe ich vom Hauptbetreiber dieses Blogs grünes Licht bekommen, die Grenzen Aachener Untergrund Kultur so weit zu stecken, wie es mir beliebt. Also erwartet bitte das Unerwartete. —

HOPPLA, meine werte Frau Gemahlin bringt mich gerade fürchterlich durcheinander, da sie den Verdacht hegt, das Ladenlokal am Münsterplatz wäre Förster gewesen und hätte in der Endphase von Schefer-Prinz (Holzgraben) zeitgleich existiert? Das kann doch nicht sein, oder??

3. August 2011

Kirchenuntergrund 1975

Filed under: Aachen in den 70ern, Aachener Musikszene — babula @ 6:09 pm


In stetem Bemühen auch den verwinkeltsten Untergrund der 70er Jahre zu erforschen, wurde ich dieser seinerzeit sicherlich sehr ambitionierten Schallplatte habhaft. Wie weit und progressiv sich die katholische Kirche in dieser Zeit aus dem kostbaren Kirchenfenster lehnte, kann auf dem soundfile abgehört werden.

Der hippieske Titel ‚Ihr fragt, ist das denn wahr‘, verspricht natürlich deutlich mehr als er musikalisch hält. Während auf den anderen Stücken dieser Langspielplatte die Aktivisten als Chor oder Männerstimmen oder Musikkreis oder Kinderchor beschrieben sind, bezeichnete man die Protagonisten besagten Titels als Jugendgruppe und (Achtung!!) Beat-Band. Man schrieb übrigens das Jahr 1975 und nicht 1965.

Aber ein wirklich schönes Foto dieser Jugendgruppe, und das sei auch der Hauptgrund dieses postings, wurde auf die Rückseite des Covers gedruckt. Und für alle die es genau wissen wollen gibt es zusätzlich noch die abgedruckte Info:

Die Jugendgruppe mit(?) einer Beat-Band, bestehend aus Albert Müller, Hajo Dickau, michael Ernst, Klaus Thiems, Philipp Leisten (etwa DER Philipp Leisten??) und Bernhard Schul; ferner Gabriele Malangre als Vorsängerin. Die Aufnahmen fanden übrigens vom 29.Mai bis zum 01.Juni 1975 im Gemeindezentrum statt.

 

 

http://www.divshare.com/download/15444768-ad7

7. Juni 2011

EX – ZOMBIES /TELEX – DAC TAPE von 1983

Lokale Bekanntheit erlangte die Aachener Formation EX in den frühen 80er Jahren. Ich kann nicht viel zu deren Output sagen, weiß aber, dass ich die in diesem Beitrag dargestellte und zu Gehör gebrachte Cassette, deren Titel entweder Zombies oder Telex ist, ca. 1984 nach einem Auftritt der Band in einer rauchgeschwängerten Location (Kirche, Gemeindeheim oder ähnliches) in der Nähe der Rolandstrasse oder Steinkaulstrasse von Ralf Justin gekauft habe. Ich erinnere mich außer an die vermiefte Luft, noch an den in Schweiß gebadeten, mit nacktem Oberkörper wie besessen trommelnden Schlagzeuger und an den Track BADEWANNE.

Die Kassettengestaltung des mehrfach ausklappbaren Inlets ist mehr als liebevoll gemacht. Das Tape erschien 1983 auf Christoph Schaefler’s DAC (Die Aachener Cassette) Label.

EX – Zombies – Seite 1
http://www.divshare.com/download/15014261-69c
EX – Zombies – Seite 2
http://www.divshare.com/download/15015324-a64

8. November 2010

DAS pam KINO IM CINEMA AACHEN

Filed under: Aachener Veranstaltungsstätten, Kinos in Aachen — babula @ 12:17 pm

Leider ist dieser schöne Blog etwas eingeschlafen. Aus Mangel an veröffentlichungswürdigem Material kann dies sicherlich nicht liegen. Wenn man auch die Frequenz und Quantität der Beiträge deutlich reduziert, so sollte vielleicht doch jeder Mitbetreiber versuchen, mindestens einen Beitrag pro Monat zu leisten. Da kommt man dann doch am Ende eines Jahres auf gut 40 postings. Und das wäre durchaus lesens -und lobenswert.
Ich breche nun das Eis mit einem bizarren Fund. In einer Rocksingle und Beatles Coverversion von KATFISH von 1975 fand ich dieses feine Kleinod. Ich gehe einfach einmal davon aus, dass der Käufer dieser Schallplatte, nach Verlassen der Heiliger und Kleutgens oder Jansen oder Horten oder Fleschenträger oder Pach Kaufräume, einen weiteren unterhaltsamen Zeitvertreib suchte und höchstwahrscheinlich auch fand.
An ein ‚pam-Kino‘ kann ich mich leider nicht mehr erinnern, aber der Hinweis eines Freundes, dies könne doch die Abkürzung für ‚porn adult movie‘ sein, würde sehr gut zu meiner Vermutung passen, dass im CINEMA selber eher deftigere Sexfilmchen liefen und es ein weiteres kleines ‚Hardcore-Programmkino‘ gegeben hat, wo man dann einen erhöhten Eintritt zahlen musste (10 DM waren 1975 für eine Kinovorstellung schon recht ordentlich) und dafür neben dem Entgelt für die Filmvorführung entweder noch Sekt und Schokolade oder andere Dienstleistungen erhielt. Weitere sachdienliche Aufklärungskommentare sind mehr als erwünscht.

26. August 2010

KARL PACH, HEILIGER & KLEUTGENS WERBE-SINGLES

Filed under: Aachener Schallplattenläden, Heiliger, Karl Pach — babula @ 11:44 am

Eine prima Werbe-Idee der Plattenindustrie war ab Mitte der 50er Jahre die „Klingende Post“ Single Reihe.
Hier wurden jeweils ca. 10-15 brandheiße neue Schlager von dem/den Moderatoren kurz vorgestellt, angespielt und mit passenden Kommentaren versehen.
Was gefiel, sollte dann beim Schallplattenhändler des Vertrauens erstanden werden. Um die Bindung an das örtliche Geschäft weiter zu festigen, entwickelte man wohl die Idee, die Singles mit extra gedruckten Label-Etiketten des jeweiligen Händlers zu versehen.
So erhielt die Single den Anschein ein spezielles Werbegeschenk von z.B. Karl Pach zu sein.
Pfiffig!
Vielen Dank an Thomas K. für die freundliche Leihgabe.
Ach ja: Irgendwo wird ein gewisser Schlagersänger Tony Weller aus Aachen erwähnt.
Hier mehr dazu:
http://www.rocknroll-schallplatten-forum.de/viewtopic.phpt=4065&sid=27ef5286e72761da17d32a0a431f7fe9
Interessant auch die beiden Adressen der Geschäfte auf den Labels. War H&K in der Adalbertstrasse? Karl Pach scheint auch weiter vorne in der Adalbertstr. (andere Seite?) gewesen zu sein…

Weiterführende Links zum Thema „Klingende Post“:
http://www.schallplattenbar.de/7801.html
http://www.wdr.de/radio/wdr4/musik/schallplattenbar/klingende_post.html

Die Singles zu hören gibt es hier:

Karl Pach (Klingende Post 10, 1957):
http://www.megaupload.com/?d=K7G8XB9Q
Heiliger & Kleutgens (Klingende Post 9, 1957):
http://www.megaupload.com/?d=0PVV3FZR

26. Juni 2010

TANZSCHULEN IN AACHEN

Filed under: Aachener Veranstaltungsstätten — babula @ 9:27 am

Ist Tanz Kultur ? Tango oder Pogo? Bossa Nova oder Disco?
Ist es nicht die freie Bewegung ohne vorgegebene Formen, die unterhält ?
Tanzimprovisation ist Kommunikation! Und was besonders interessiert, sind die Tempel, in denen die Tanzkultur Kultur erlangt. Natürlich brauchen und suchen wir Material (Fotos, Werbung, Stempel, etc.) berühmt-berüchtigter 70er-Jahre Tanzstätten wie das TIFFANY, TROIKA, RIALTO, BLACK WOTAN, TÖFF-TÖFF, CARLTON, PIMMS und Konsorten.
Aber auch das Ausleben besagter Gelüste und aller Folgeerscheinungen in den stets bieder und spießig anmutenden Tanschschulhochburgen unserer hoch geschätzten Heimatstadt, sollten von Interesse sein. Es ist mehr als erstaunlich, finde ICH, das es selbst HEUTZUTAGE alleine innerhalb Aachens noch 18 aktive Tanzschulen gibt…
Der auf dem weißen Lochcover abgebildete Stempel der Tanzschule Minderjahn, die tatsächlich immer noch in der Kamper Strasse logiert und praktiziert, verweist auf ein Geschenk genannter Institution. In DIESEM Lochcover steckte nun eine (gute) Single von Millie, sicherlich dem ein oder anderen bekannt, durch ihre (Original)-version von MY BOY LOLLIPOP, aus den 60er Jahren. Sollte dies wirklich das Geschenk gewesen sein, wovon nicht ernsthaft auszugehen ist, würde es durchaus von Geschmack zeugen.
Wesentlich begrüßenswerter wäre es jedoch, eine Werbesingle von Minderjahn mit gesprochenem Willkommensgruß und Vorstellung der Tanzpflichtlektüren für das aktuelle Tanzjahr, irgendwann auf einem hiesigen Trödelmarkt, finden zu dürfen.
Oder hatte schon jemand das „Vergnügen“ ?

7. Juni 2010

THE CURE im EUROGRESS 1981 und STEAKHAUS ‚COMEBACK‘

Filed under: Konzerte in Aachen, Lokale in Aachen — babula @ 3:06 pm

Ein CURE Konzert in Aachen, ist das Aachener Untergrund Kultur? Rückblickend auf das Jahr 1981 ist diese Frage für Aachen und Umgebung leider mit einem klaren J A zu beantworten. Übrigens würde im Jahre 2010 ein noch klareres JA zu vernehmen sein.
An das Konzert selber kann ich mich nur noch schwach erinnern. Ich meine mich zu entsinnen, dass der „Support Act“ durch eine Art unspektakulärer Lasershow ersetzt wurde oder angedacht war. Die ersten 2 Minuten waren ja noch spannend, aber dann… Ich erinnere mich, dass die Bühne bei THE CURE in der ersten Hälfte des Gigs hauptsächlich (oder sogar ausschließlich?) durch vereinzelte weiße Scheinwerfer nur sehr spartanisch erhellt wurde und die dadurch entstehenden Schattenspiele sehr gut zu der Musik von FAITH passten.
Habe mir gestern, als Vorbereitung für dieses posting nach Jahrzehnten noch einmal die Platte (Faith) angehört. Der Zahn der Zeit hat ordentlich genagt. Übrigens eines der wenigen Konzerte, wo mein SONY Walkman entdeckt und konfisziert wurde.
Nach dem Konzert mit 4 Leuten noch schnell zum Steakhaus „Comeback“, Ecke Kleinmarschierstrasse und die Steakhouse-Platte Comeback mit 3 kleinen aber feinen Schweinemedaillons, Reis und Sauce Bernaise bestellt. Mit das Beste was man seinerzeit in Aachen für relativ wenig Geld (Curry-Palast mal ausgenommen) essen konnte. Auch das Schweizer Steak, wo die obligatorische Scheibe Käse noch per Hand mit einer Art Bunsenbrenner oder Flammenwerfer vor den Augen der hungrigen Gäste geschmolzen wurde, war sehr beliebt und köstlich.
Die Wartezeit zwischen Bestellung und Servierung konnte man sich mit dem Lesen der kleinen, mit folgendem Text bedruckten Tischaufleger vertreiben:

Es gibt kaum einen Gaumengenuss, um den im Laufe der Jahrhunderte so viel Sagen-haftes erdacht und so viele Legenden gesponnen wurden wie die Ochsenlende. Man kann sich aber eigentlich gut vorstellen, dass es Rausch des Genusses nicht besonders schwer war, auch die fantastischen Histörchen zu erfinden. Der „Erfinder“ des Beefsteaks soll ein römischer Priester gewesen sein. Der Name dieses frommen Mannes ist unbekannt. Über die märchenhafte Geschichte seiner unfrommen Tat berichtet das „Universal-Lexikon der Kochkunst“ so: Der Priester hatte ein Stück Ochsenfleisch als Opfer für den Gott, in dessen Tempel der Dienst verrichtete, gebraten, und als er mit den Fingern anfasste, um es auf den Altar zu tragen, fand er es so entsetzlich heiß, dass er gezwungen war, es fallen zu lassen und schnell mit den Fingern nach dem Mund zu fahren. Da schmeckte er den Saft, der an seinen Fingern klebte, und bei dem Hochgenuss, der seinen Gaumen kitzelte, verlor er jedes Gefühl von Schmerz. Als Mann von Geist legte er sogleich eine andere Scheibe über das Feuer, verzehrte dieselbe in aller Unschuld und vergaß dabei ganz seiner amtlichen Pflichten, die ihm geboten, das Fleisch dem Gott darzubringen. Lange Zeit fuhr er auf diese Weise fort, bis man dann endlich, durch sein blühendes Aussehen aufmerksam geworden, aufgepasst und sein Geheimnis entdeckt. Ohne Zweifel wäre der Tod sein Los gewesen, doch als er vor den Richtern stand, bat er um Erlaubnis, ein Beefsteak bereiten zu dürfen, nach dessen Verspeisung man ihn sofort freisprach und als Anerkennung für die Wohltat. Mit der er die Menschen beschenkt, zum Oberpriester machte. Mit wahrer Leidenschaft wurde nunmehr Beefsteaks im ganzen römischen Reich gegessen und der Tag gepriesen, an dem sich der Priester die Finger verbrannte.

1. Mai 2010

HONEYMOON KILLERS – LIVE IM UKW 1982

Filed under: Clubszene AC, Konzerte in Aachen, Kultstätten in AC — babula @ 10:00 am

Ein weiteres UKW Live-Ereignis vom 13. April 1982. Erschienen bei Boot-Tapes (?), operierend vom Boxgraben 116 aus.Knapp 60 Minuten Livemusik mit einer Auswahl der besten Stücke ihrer hervorragenden auf Crammed Disc erschienen LP „Les tueurs de la lune de miel“ von 1981. Leider kommt der Sound nicht so gut rüber (auch wenn auf dem Tape TOP-SOUND steht). Ich weiß aber sicher, dass die Sängerin Veronique Vincent optisch um so besser rüberkam.

Auch hier sind die Gesprächsfetzen zwischen den Stücken und vor allem Vor der ersten Zugabe wieder prickelnd. Natürlich nur, wenn man Aachener ist, das Nachtleben zu jener Zeit kannte und das „Gefühl zur Zeit“ fragmentarisch zusammenwuseln will.

Das Tape endet übrigens während der 3. Zugabe.

http://www.divshare.com/flash/playlist?myId=11037665-f85

http://www.divshare.com/flash/playlist?myId=11037666-883

14. April 2010

NEUBAUTEN IM UKW 1982

Filed under: Aachener Kneipen, Konzerte in Aachen, Kultstätten in AC — babula @ 8:27 am


Der ortskundige Produzent und Walkman-Aufnahmeleiter dieses Tondokuments schreibt folgende kleine Anmerkung in das Kassettenfaltblatt: „Eine ca. 30minütige Untergangs-Apokalypse bei der im UKW in Aachen die Jalousien zerstört wurden. Den Kommentar dazu hört ihr im Hintergrund.“

In der Tat hört man so einige wirkliche Zeitgeistkommentare diverser Zuhörer und Konzertgäste (…die Leute setzen noch ihre Ideen in die Tat um…), die – zumindest aus heutiger Sicht – vermutlich von weitaus wertvollerem Gehalt sind, als die Musik der Neubauten.

Wer sich auf diesem Tape wiedererkennt, möchte dies bitte in einem kurzen oder gerne längeren Kommentar kundtun. Vor allem interessiert mich, welches Glas denn da hätte brechen sollen?

Das Tape beginnt mit einer eindrucksvollen Lärmorgie von FRIEDER BUTZMANN. Auf Seite 2 der Kassette gibt es nach ca. 2Min20 einen ganz kurzen Break und ab da gibt’s Probleme mit dem rechten Kanal; dennoch, ein durchaus hörenswertes Relikt.
Kaum zu glauben, dass dies alles schon knapp 30 Jahre her ist !?

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14. März 2010

ZUR GOLDENEN KETTE

Filed under: Lokale in Aachen — babula @ 8:32 pm

Eines der schönsten innerstädtischen Lokale meiner Teeniezeit (und leicht darüber hinaus), zumindest der kleine aber feine Biergarten im Sommer.Aber auch die auf der Postkarte gut zu sehende „Wartezone bis ein Tisch frei wird“, war beispielsweise das Anlaufziel Nr. 1 an Fettdonnerstag und Rosenmontag. Vielleicht weil’s so eng war…

Falls noch irgendjemand ein Foto von dem Biergarten haben sollte, gerne auch mit Pfiffi oder Freund/Freundin oder Oma kann (nein muss!) er das gerne hier zur Verfügung stellen oder an den Höchstbietenden hierm Blog versteigern. Mein Erstgebot ist sicher.

Für WALFISCH-Fotos gehe ich auch an mein Erspartes.

Leider ist mein Erinnerungsvermögen stark getrübt, was beispielsweise die Qualität der Speisen anging. Ich meine mich aber entsinnen zu können, dass man eigentlich immer, lieber die Friesenstube Ecke Elisabethstrasse ansteuerte, wenn es um kulinarische Feinheiten zum attraktiven Preis ging.

Beide Fotos scheinen mir aber eher aus den frühen 60er Jahren zu sein, da ich den „Wartebereich“ nicht ganz so spartanisch in Erinnerung habe. Als die „Kette“, wie das Lokal im Schulschwänzerjargon genannt wurde, die Pforten schloß, übernahmen nach einiger„Leerstandzeit glaube ich“, die pseudonaturproduktschwafelnden Betreiber des Spielwareneinzelhandels Villa Kunterbunt die Räume und gestalteten die Räumlichkeiten nach ihren betriebswirtschaftlichen Belangen, um bis heute ihre (meiner Meinung nach) überteuerten Produkte feilzubieten.

Und dann noch etwas Historisches: Wie im Aachener Geschichtsverein nachzulesen ist, bezog sich der Name „Goldenen Kette“ auf Begebenheiten im 13. Jahrhundert, als die berittenen Steuereintreibritter im Rahmen des Sühnevertrages um den erschlagenen Grafen von Jülich, vom Fischmarkt aus zum Markt galoppiert kamen, um die widerspenstigen und protestierenden Aachener Bürger (oder einen kleinen Teil davon) niederzumähen. Man spannte dort (goldene?) Ketten knapp über den Boden, so dass die Pferde stolperten, die Reiter stürzten um dann von den Öchern entsprechend bedient zu werden.

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