Aachener Untergrund Kultur

21. August 2012

ROWENTA/KHAN – Komm, wir zersägen eine Tür VIDEO

Nach unendlich langer Forschungsarbeit in Aachener Archiven, nach jahrelangem Kampf mit der Technik: hier nun endlich das lange Zeit verschollen geglaubte VIDEO zu Rowenta/Khans Charterfolg „Komm, wir zersägen eine Tür“, das im Sommer 2009 in der beliebten Filmstadt Aachen produziert wurde. Kenner bemerken natürlich sofort, dass es sich um eine „spezielle“ Version des Sofavision (Live) CD tracks handelt. Vielen Dank an Markus für Hilfe und Arschtritte! Viva Anschlussfehler!


Rowenta/Khan – Komm, wir zersägen eine Tür

ROWENTA/KHAN | Myspace Music Videos

30. Dezember 2009

>BRIGITTE & THE HANSEN EXPERIENCE – Der Bericht (1990)

Filed under: Brigitte Hansen, DOM ELCHKLANG, ernste Musik, Hansen experience — Allo Pach @ 12:51 pm

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Nachschlag für BRIGITTE-Fans! Tief aus dem Fundus ein ausführlicher Bericht über die Aachener Künstlerin und Bassistin von Walter Wapiti, der damals (End-80er/Früh-90er) für diverse Stadtmagazine und Fanzines schrieb.
Was wohl aus den hier im Artikel beschriebenen Aufnahmen für eine zweite (geplante) Hansen LP „Hansen calling“ geworden ist? Hat jemand Infos?

20. Dezember 2009

>ALGEBRA SUICIDE – Summer virus night CD

Filed under: Aachener Label, DOM ELCHKLANG — Allo Pach @ 11:59 am

…die Aachen-Chicago Connection…
Algebra Suicides „The secret like crazy“ LP war die erste Veröffentlichung auf dem Aachener DOM ELCHKLANG Label im Jahre 1987. In den Mittagspausen des Zivildienstes wurde des öfteren von einer Eschweiler Telefonzelle in die USA telefoniert, um den Plattendeal amtlich zu machen. 1990 gab es dann eine Deutschland Tour des amerikanischen Duos, in Köln spielte man im Rose Club. Danach verlor sich der Kontakt zwischen Band und Label und wurde erst 2008 über Myspace wieder aufgefrischt.
Lydia Tomkiw, die Sängerin der Band, verstarb tragischerweise im September 2007 und so entwickelten Don Hedeker (die andere Hälfte der Band) und DOM EK die Idee einer Hommage an Lydia.
Dazu wurden Tapes der ’90er BRD Tour kompiliert und gemastert und so entstand die CD ALGEBRA SUICIDE-SUMMER VIRUS NIGHT, LIVE IN GERMANY 1990 (DOM EK 027) mit 27 Stücken der Deutschlandtournee und ausführlichen Linernotes von Bart Plantenga, einem engen Freund von Lydia.
VÖ: 04/12/2009
Erhältlich bei: domelchklang at hotmail.com
Klangprobe:
Algebra Suicide -Please respect our decadence:
http://megaupload.com/?d=12AX4D8Q

10. Oktober 2009

>PLANETEN SHIT-IN CD und TOILETTEN TAROT

Gülle arbeitete 1971 als Klomädchen im Octagon in Eschweiler und pflegte die große Toilettenhalle mit Hingabe. Tag für Tag, Jahr für Jahr, bis ihr eines Abends ein Magier namens Rolf Ulrich „Electric toilet water“ anbot. Ein Angebot, das sie natürlich nicht ausschlagen konnte und so geriet sie nach und nach völlig aus der Umlaufbahn und in fremde Galaxien, denn jedes Mal wenn sie Klosteine in der Herrentoilette rauchen wollte, erschien Rolf Ulrich mit seinen Klonauten bei den Urinalen und flüsterte: „Zieh nicht ab! Zieh nicht ab!“
Erst war Gülle verunsichert, aber dann montierte sie sukzessive alle Klos und Urinale ab, um Platz zu schaffen für das kosmische Toiletten Tarot.
PLANETEN SHIT-IN CD und Tarotspiel TOILETTEN TAROT (22 Karten) jetzt erhältlich bei:
Klangprobe (bitte vorher Drogen nehmen)
Klo Kurier bon chance:
und

15. August 2009

>BRIGITTE & THE HANSEN EXPERIENCE – Der Zenit

Filed under: Brigitte Hansen, DOM ELCHKLANG, H.N.A.S., Hansen experience, Ramon — Allo Pach @ 2:20 pm

Im eigenen Land gilt der Prophet ja bekanntlich nicht viel. Während in Japan, USA und Frankreich doch größere Kontingente ihrer ersten LP „Frau Hansen am Bass“ abgesetzt werden konnten, gelang es Aachenes Top Bassistin Brigitte Hansen auf dem heimischen Markt nicht richtig Fuß zu fassen. Das lag vor allem an der völligen Ignoranz der Medien in der damaligen BRD, aber auch an den Verrissen, die in einigen deutschen Rock- und Pop-Gazetten verbreitet wurden. Natürlich hat man viele Neider, wenn man am Bass „die erste Geige spielt“.
Umso erstaunlicher in diesem Zusammenhang aber dann diese doch sehr freundliche LP-Besprechung des Aachener Klenkes in einem Sonderheft zum Wintersemester 1990/91…

12. August 2009

>BRIGITTE & THE HANSEN EXPERIENCE – Live 1989 PROMO clip

http://mediaservices.myspace.com/services/media/embed.aspx/m=61869763,t=1,mt=video

Viel ist ja (auch hier im Blog, 14.07.2009) schon zu Brigitte Hansens herausragender Rolle in der Aachener Musikszene der 80er gesagt worden.
Einige Jahre spielte Brigitte mit ihrem Power Trio „The Hansen Experience“ auf höchstem internationalen Niveau, ehe sie sich ins Privatleben zurück zog.
Leider gab und gibt es (bis auf ihre 1989er LP/CD „Frau Hansen am Bass“) sehr wenig überliefertes Musik-Material der Komponistin/Bassistin. So ist die Freude der Fans natürlich immer besonders groß, wenn lange Verschollenes Jahrzehnte später dann doch wieder auftaucht, so wie jetzt und hier: das lange verloren geglaubte 1989er DOM ELCHKLANG Promo Video zur damaligen LP VÖ und der anstehenden Europatour.
Brachial, zu laut und so gemein bassig: Hansens Power Trio auf dem Zenit ihrens Schaffens!

28. Juli 2009

>BERND UWE KÖTER – Filmmusiken C-60 Cassette (VZF Verlag, 1981)

Der gebürtige Burtscheider Bernd Uwe Köter machte vor allem in der Filmbranche von sich reden. Von den späten 60ern bis heute produzierte er mehr als 70 Filme und führte in den meisten davon auch Regie. Über die Aachener Stadtgrenzen hinaus ist wohl bekannt, dass das Aachener Komponisten-Paar Elisabeth Wurst und Dieter Bauknecht viele Musiken für Köters Filme schuf.
Was aber wohl die Wenigsten wissen dürften, ist, dass Köter auch für einige seiner Filme die Musiken selbst komponierte und auch einspielte. Diese Filmmusiken blieben alle unveröffentlicht, bis auf eine kleine Auswahl an Titeln der Jahre 1976-78 , die auf einer Cassette, die wohl zu Promotionszwecken im Jahre 1981 an verschiedene Filmproduktionsfirmen geschickt wurde, einem kleinen Hörerkreis zugänglich gemacht wurde. Die Auflage betrug sicher nicht mehr als 50 Exemplare. Das hier zu hörende Stück „Spul zurück“ hätte man einige Jahre später wohl als „Industrial“ bezeichnet. Wie im filmischen Bereich, so war Köter auch auf dem Filmmusik-Sektor einmal mehr seiner Zeit voraus…

http://www.megaupload.com/?d=4YJFPKPE

25. Juli 2009

>ELISABETH WURST – Im Namen der Kleinkunst 8cm CD

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„Ich fiel auf mein Klavier und meine erste Komposition war vollbracht“
Elisabeth Wurst hatte ursprünglich in Aachen Metzgerin gelernt, ehe sie den Komponisten Dieter Bauknecht kennenlernte und 1970 zu ihm in sein Ufo Studio/Cafe nach Vaals, Holland zog.
Dort arbeitete sie als Dieters Sekretärin und sammelte gleichzeitig Erfahrungen in den Bereichen Gastronomie, Tontechnik und Kompositionstechnik.
„Im Gegensatz zur normalen Gaststätte galten im Cafe Ufo andere Regeln. Der Gastraum war von Anfang an als Experiment gedacht. Deshalb hatten wir unsere Ohren völlig abgedichtet, wobei winzige Verstärker uns ermöglichten den Klang unserer Stimmen und die Geräusche der Umgebung zu hören.“
Als Bauknecht im Jahre 1977 plötzlich verstarb, betrieb Elisabeth (zusammen mit Dieters Bruder Karl Heinz) das Cafe Ufo Studio weiter und begann selbst zu komponieren.
In den späten 70ern erregten vor allem ihre Kompositionen für den zeitgemäßen Pornofilm einige Aufmerksamkeit. Sie erstellte die Soundtracks zu mehr als 50 Filmen des Regisseurs und Filmproduzenten Bernd Uwe Köter.
Die 8cm Mini CD „Im Namen der Kleinkunst“ (DOM EK 026) enthält Wursts früheste Kompositionen, die kurz nach Dieter Bauknechts Tod in gemeinsamer Arbeit mit ihrer Schwester Elfriede Wurst entstanden.
Leider war diese CD auf 100 Exemplare limitiert und sofort nach Erscheinen (2006) vergriffen.
Hier gibt es nun 3 Titel dieser außergewöhnlichen CD zu hören:
1) Eröffnungstitel 9) Warten auf die Jahreszeiten
10) Elisabeth und Elfriede flippen völlig aus

http://www.megaupload.com/?d=NKG5MAAD

14. Juli 2009

>BRIGITTE & THE HANSEN EXPERIENCE – Live 1988 Cassette

Eine der beliebtesten Bassistinnen der Stadt war, ist und bleibt Brigitte Hansen.
Nachdem sie 1989 ihre erste LP auf DOM ELCHKLANG veröffentlichte, brach eine Welle der weltweiten Begeisterung los (siehe auch: http://www.discogs.com/sell/item/12134535?ev=bp_titl). Fans stürmten Konzerte, Sammler stürmten Plattenläden.
Zwar gab es 2004 endlich eine CD Wiederveröffentlichung auf dem US Label Psychedelic Pig (Pig CD 04) mit einem 18 min. Bonustrack der 1988/89er Tournee, aber viele Fans suchen immer noch verzweifelt Livematerial dieser ausverkauften Tour, insbesondere die extrem rare Promo Cassette „Hansen – Live 1988“, die ein halbes Jahr vor der LP erschien und nur bei Konzerten erhältlich war.
Aus dem Begleitext des Cassettencovers (1988):
Was für Jimi Hendrix die Gitarre, ist für Brigitte Hansen der Bass. Selten hat jemand so laut und verzerrt auf diesem Instrument geglänzt wie Brigitte… Begleitet von ihrer „Hansen experience“ stellte sie sämtliche Lautstärke-Rekorde von Motörhead ein und beglückte ihre zahlreichen Fans mit einer Phonzahl, die alles in den Schatten stellte, was Bad Aachen je gehört hat. „Hansen over Europe – Live 1988“ bringt die lautesten und schönsten Augenblicke dieser Auftritte zurück in Ihr Wohnzimmer. Wer nie die Gelegenheit hatte Brigitte live zu bewundern, der wird hier voll bedient. Zudem steht demnächst die erste Hansen LP „Frau Hansen am Bass“ zur Veröffentlichung auf dem Aachener DOM Elchklang Label (DOM EK 003) an.
Line up der 1988er Tournee: Brigitte Hansen: Bass und „Hansen-Effekte“, Gerhard Beckers: Schlagzeug, Hubert Radermacher: Gitarre, P. Li Khan: „Schweine-Effekte“.
Hier nun ein Auszug dieser Cassette (die dafür von einer chinesischen Sammlerin zur Verfügung gestellt wurde – vielen Dank an dieser Stelle) :
http://www.megaupload.com/?d=DL5C7VO3

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