Aachener Untergrund Kultur

14. November 2015

Au Hurgebiet IV am 28. November!

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Juhu, bald gibt es die vierte Ausgabe unseres Filmabends, wie immer in der heimeligen Raststätte. Wir haben wieder eine Menge seltenes und erstaunliches Material zusammengetragen, wie üblich eine bunte Mischung aus historischen Dokumenten, Konzertmitschnitten und Kurzfilmen. Gut denkbar, daß die beiden Stamm-Kommentatoren dieses Mal noch von einigen Überraschungsgästen unterstützt werden. Hinkommen oder ewig bereuen!

17. Juni 2011

Destroy, kann man da nur sagen

Theo
In Aachener Breiten benötigt Theo Trickbeat keine einführenden Worte mehr, siehe unsere früheren Beiträge. Für den Rest der Welt hinken konventionelle Vergleiche (wie: Karl Valentin/Späthippietum/geniale Dilletanten). Hier sei lieber auf ähnlich obskure Geistesverwandte wie den Niederländer Dr. Bibber verwiesen.

Seit mittlerweile drei Jahrzehnten zieht Theo sein Trickbeat-Ding durch, ohne Rücksicht auf Zeiten und Verluste. Grenzen von Outsider- und Konzeptkunst, Grantlertum und Kulturkritik, Genialem und Banalem gelten dabei heute noch weniger als früher.

Dem Schreiber dieser Zeilen bot sich Theo vor zwei Jahren dankenswerterweise als Aachen-Fremdenführer an. Der Streifzug durch Innenstadt und Pontstraßen-Viertel wurde auf Video festgehalten. Er kulminierte in einem Interview im Hauptgebäude der RWTH, wo Theo seiner Nebenlaufbahn als (vermutlich nicht eingeschriebener) Langzeitstudent der Philosophie nachgeht:

Warum Trickbeat?

Theo: Der Name spricht für sich, also ein Beat, der mittels Tricks produziert wird. Die Anlage war, Musik zu simulieren; so zu tun, als sei das ein Konzert, so zu tun, als sei das ein Lied. Und dazu verwendet man elektronische Mittel, war meine seinerzeitige Überzeugung. Nächste Frage.

Wir sitzen hier im Beton, und Trickbeats Humorismus ist härter als Beton.

Theo: Ja, richtig. Jetzt muss ich gerade sehr sachlich antworten, weil ja viele Leute Interviews mitschreiben, die sie im Fernsehen sehen – möchte man informiert werden. An anderer Stelle kann man die Trickbeat-Diskografie lesen. Man kann zum Beispiel regelmäßig informiert werden über mein Tun und Lassen und Nachforschen auf trickbeat.de. Indem das Spiel des Humors hart wie Beton sein soll, wird angespielt auf meine Gewohnheit, Humor zu verstehen als das Spiel mit den Bedeutungen. Und das ist jetzt wiederum von Milieu zu Milieu verschieden. Wenn’s darum gehen soll, tatsächlich diese unterdrückten Punkte unseres Denkens und Fühlens zu Scherzen zu verarbeiten, dann haben wir es zu tun mit einer gewissen HÄRTE. MIT, ÖH, HÄRTE UND, ÖH, HUMOR. [Holt Krümelmonster-Plastikfigur aus der Tasche.] UND ICH BIN AUUUCH DABEI! JETZT HAB‘ ICH’S DENEN GEZEIGT! NA, SIEHST DU MICH? SO, UND DAS IST JETZT WITZIG… JA? ICH ZWEIFEL‘ ZWAR DRAN, ABER NIMMS NICH SO, ÄH ÄH, JA… ICH BIN AUS PLASTIK. MEIN KOPF IST LEER. JA, TSCHÜSSCHEN, MUSS ZURÜCK ZUM PLASTIK-KEKS, HÖHÖ. Destroy, kann man da nur sagen…

7. Januar 2011

BABULA 1982

Filed under: Aachen in den 70ern, Aachen in den 80ern, Hippietum AC — Allo Pach @ 11:58 am

Endlich mal konkrete Infos über den obskursten Bücherladen in der Kaiserstadt (aus dem Aachener Stadtbuch, Klenkes 1982).
Hatte eigentlich gedacht, dass Babula während der Studentenunruhen ’68 oder so eröffnete, um das Klientel mit Marx zu bedienen…
Nun ja, mich haben sie 1979/80 mit CHROME bedient. Danke Babula!
…und am Ende wieder mal ’ne Frage:
Welcher Hippie weiß, wann Babula schloss?

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