Aachener Untergrund Kultur

26. August 2010

KARL PACH, HEILIGER & KLEUTGENS WERBE-SINGLES

Filed under: Aachener Schallplattenläden, Heiliger, Karl Pach — babula @ 11:44 am

Eine prima Werbe-Idee der Plattenindustrie war ab Mitte der 50er Jahre die „Klingende Post“ Single Reihe.
Hier wurden jeweils ca. 10-15 brandheiße neue Schlager von dem/den Moderatoren kurz vorgestellt, angespielt und mit passenden Kommentaren versehen.
Was gefiel, sollte dann beim Schallplattenhändler des Vertrauens erstanden werden. Um die Bindung an das örtliche Geschäft weiter zu festigen, entwickelte man wohl die Idee, die Singles mit extra gedruckten Label-Etiketten des jeweiligen Händlers zu versehen.
So erhielt die Single den Anschein ein spezielles Werbegeschenk von z.B. Karl Pach zu sein.
Pfiffig!
Vielen Dank an Thomas K. für die freundliche Leihgabe.
Ach ja: Irgendwo wird ein gewisser Schlagersänger Tony Weller aus Aachen erwähnt.
Hier mehr dazu:
http://www.rocknroll-schallplatten-forum.de/viewtopic.phpt=4065&sid=27ef5286e72761da17d32a0a431f7fe9
Interessant auch die beiden Adressen der Geschäfte auf den Labels. War H&K in der Adalbertstrasse? Karl Pach scheint auch weiter vorne in der Adalbertstr. (andere Seite?) gewesen zu sein…

Weiterführende Links zum Thema „Klingende Post“:
http://www.schallplattenbar.de/7801.html
http://www.wdr.de/radio/wdr4/musik/schallplattenbar/klingende_post.html

Die Singles zu hören gibt es hier:

Karl Pach (Klingende Post 10, 1957):
http://www.megaupload.com/?d=K7G8XB9Q
Heiliger & Kleutgens (Klingende Post 9, 1957):
http://www.megaupload.com/?d=0PVV3FZR

16. Dezember 2009

>ETIKETTEN, SIEGEL & PREISAUFKLEBER Teil 1

Filed under: Aachener Schallplattenläden, Karl Pach — babula @ 7:12 am

Ich freue mich immer wieder, auf meinen mittlerweile sehr sporadischen Exkursionen zu den lokalen und kreisnahen Trödelmärkten, An- und Verkäufen, sowie Besuchen in den wenigen verbliebenen Second-Hand Plattenläden, auf musikalisch meist fragwürdige Schallplatten zu stoßen, die aber heutzutage für meine nostalgische Seele eine entscheidende Aufwertung aufweisen: Preisetiketten, Versiegelungsetiketten oder gar Stempel oder Werbeaufkleber der von mir so häufig frequentierten Aachener Schallplattengeschäfte der 70er und 80er Jahre. Ich werde in Zukunft immer wieder mal das ein oder andere diesbezügliche Kleinod mit einem knappen Verweis oder Link auf diesen, gerade entstehenden Text online setzen. Den Anfang möchte ich mit dem edlen Versiegelungsetikett von Karl Pach machen. Das ich die abgedruckte Telefonnummer auch damals tatsächlich mindestens einmal angewählt habe, um den Bestand einer mir heutzutage zu peinlichen Single zu erfragen, macht diesen Sticker für mich umso wertvoller. Eine Geschichte über das Ladenlokal Karl Pach in Verbindung mit der SWEET-DOLP STRUNG UP, einem zerstörten Kopfhörer, einer zerschmetterten Glühbirne im hinteren „Lampenteil“ des Ladens und das leinwandmäßige, sirenenunterstützte Auftauchen eines Polizeieinsatzwagens in der Adalbertstrasse (nahezu fast alles zur gleichen Zeit), erzähle ich gerne zu einem späteren Zeitpunkt.

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