Aachener Untergrund Kultur

15. September 2011

Ganymed – Live in Gangelt

Filed under: Nähkästchen des Paul Mono — karl pach @ 9:34 am

Der Blog unseres treuen Freundes Paul hat gerade Live Aufnahmen der Gruppe „Ganymed“ im Angebot. Die Combo steht wohl in direktem Zusammenhang mit „Switch“,  welche hier bereits besprochen wurde.

„Live in Gangelt“ klingt vielversprechend, vielleicht erzählt Paul ja noch was darüber: Ganymed bei Schnickschnackmixmax

11. Februar 2010

SWITCH (aus dem Nähkästchen des Paul Mono)

Kleine Historie der Aachener Band SWITCH, ein tiefer Einblick in die Aachener Musikerszene der frühen 70er (vielen Dank an Paul)…
Paul Mono:
„Im Jahr 1973 spielte ich in einer ziemlich inkonsistenten Band, d.h. mit ständig wechselnden Mitgliedern, names „Emphysis“, von der letztlich ein Kern von vier Leuten übrig blieb, nämlich Berthold Koerver am Schlagzeug, Dieter Hartmann an der Gitarre, ein Bassist namens „Mecki“ und ich als Sänger. Obwohl wir in dieser Formation sogar öffentliche Auftritte hatten, war anscheinend niemand mit dem Projekt so richtig zufrieden.
Zu diesem Zeitpunkt arbeitete ich im Amsterdam Record Shop, wo eines Tages ein „junger Mann“ (naja, ein bißchen älter als ich) erschien, der mich fragte, ob ich in Aachen oder Umgebung eventuell eine Rockband kennen würde, die einen Gitarristen/Sänger brauchen könnte, er sei neu in der Stadt und suche entsprechenden Anschluß. Da nun ohnehin klar war, daß „Emphysis“ in der bestehenden Form nicht weitermachen würde (vor allem nicht mit mir), gab ich ihm die Adresse eines der Bandmitglieder, und wie ich einige Zeit später vernahm, hatte man sich schnell geeinigt. Der „junge Mann“ war übrigens 26 Jahre alt und hieß Wendelin Haverkamp. Die nächste grundlegende Aktion war dann erstmal der Umbau der Band und die Umbenennung in „Ganymed“. Mitglieder waren nun außer Wendelin Haverkamp die drei oben genannten Akteure von „Emphysis“, allerdings wechselte Mecki zur Orgel. Als Bassist kam Helmut Jorga (besser bekannt als „Yogi“) hinzu. Desweiteren wurden noch – hoffentlich hab ich das jetzt richtig in Erinnerung – Wolfgang Herff (Violine) und ein Trompeter (beide aus Übach-Palenberg) rekrutiert. In dieser Besetzung hat „Ganymed“ eine ganze Weile gespielt und auch einiges an Auftritten absolviert. Irgendwann (vermutlich 1975) hatte sich dann aber diese Band erledigt, und der Asche entstiegen Wendelin Haverkamp, der einen weiteren Gitarristen mit Namen Uli Pesch mitbrachte, Berthold Koerver, der weiterhin trommelte und auch Yogi gehörte zu den Überlebenden.
Möglicherweise gab es auch noch einen fünften Musiker, aber darauf kann ich mich momentan nicht sicher festlegen. Wie auch immer, zunächst folgte die fällige Umbenennung, diesmal in „Heartrock“. Diese Band hat dann auch eine ganze Weile existiert, ganz sicher bis zum Herbst 1976, als sie einen Auftritt im HOT in Herzogenrath hatte, mit mir als Vorprogramm. Ab hier sollte nun eigentlich jemand anders die Geschichte weiter erzählen, weil mir die Faktenlage nur sehr bruchstückhaft bekannt ist. Auf jeden Fall ist aus „Heartrock“ eines Tages „Switch“ geworden, wie gewöhnlich mit einer Umbesetzung und so weist die 1980 (von Rainer Rutow – Tonstudio West)aufgenommene Single folgende Musiker aus: W.Haverkamp (voc, git), B.Koerver (dr), C.Mann (b, voc), U.Pesch (git) und J.Hektor (git), letzterer offenbar ein Gastmusiker für die Plattenaufnahme, auf dem Cover sind nämlich nur die vier vorgenannten abgebildet. Wann sich aber nun auch „Switch“ aufgelöst hat, vermag ich beim besten Willen nicht zu sagen. Vermutlich „kurze Zeit“ nach Erscheinen der Single (?), na jedenfalls ist das doch eine alte Tradition …………… ;-)))“

Hier gibt es die Single zu hören:
http://www.mediafire.com/?toz1vzzmykq

10. Februar 2010

KRAM (aka SAGALINDA NOTKO) 1971

…aus dem Paul Mono Archiv (Dank an Paul) hier Musikaufnahmen, die noch nie jemand zu Ohren bekommen hat außer den daran beteiligten Spielmännern.
Es sind Probeaufnahmen von Pauls Band „Kram“, auch bekannt als „Sagalinda Notko“, aus dem Jahr 1971. Authentischer Underground – Probeörtlichkeit war ein 4 Meter hoher Kellerraum – ist hier zu hören, wie er von tausenden Bands seinerzeit gespielt wurde…
Tracks 1 bis 7 sind ein einziges Stück (als „Kram Song“ in die Geschichte eingegangen), die Unterteilung wurde nur aus praktischen Gründen gemacht. Das gleiche gilt für den „Flute Song“.
Mehr davon, Paul!

http://www.sendspace.com/file/fb1c08

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