Aachener Untergrund Kultur

18. November 2011

Zippi Elektra

Filed under: 1982, New wave in Aachen, SMC — karl pach @ 12:59 pm

Die bereits, durch den hier besprochenen Verdacht Artikel, bekannte Sounds Ausgabe 7 des Jahrgangs 1981 beleuchtet auch Zippi Elektra. „Too late“ und „undank“ sind im Audio Anhängsel des SMC „Produktion 1982“ Artikels zu finden: https://allopach.wordpress.com/2009/11/30/produktion-1982/ .

Bürgerlich heißt die Dame Hitta Rassmans, lt. Sounds. Später tauchte Sie als Hitta Thomas bei Zeltinger und Ina Deter als Tastenverantwortliche auf. Ob die Aachen Verbindung sich nun auf ihren damaligen Lebensmittelpunkt oder Geburtsort bezieht liegt, für mich, noch im unklaren.

7. Juni 2011

Der Verdacht, Sounds und die Geheimnisse der Antoniusstraße Pt.2

Filed under: Aachen in den 80ern, SMC — karl pach @ 6:34 am

Das alte Haus im Puff steht tatsächlich noch. Der Einlaß in eine benachbarte Immobilie offenbarte einen Blick auf das Obergeschoss. Dieser Besuch verlief wohlgemerkt ohne die sonst übliche Tiefenentspannung… Freundlicherweise wurde mir Ausblick von der gegenüber gelegenen Seite gewährt, zum Haus selbst bin ich noch nicht vorgedrungen.

Das Zimmer mit dem direktesten Ausblick zum besagten Hinterhaus kam überraschend stylisch daher. Das Interieur incl. Bett war noch original 60er Jahre, wie obige Bilder dokumentieren.

Die Strasse sollte komplett unter Denkmalschutz gestellt werden!

30. Mai 2011

Der Verdacht, Sounds und die Geheimnisse der Antoniusstraße

Filed under: Aachen in den 80ern, SMC — karl pach @ 10:44 am

Ein Stück wahren Aachener Untergrundes legte die Zeitschrift Sounds in der Ausgabe 7 des Jahrgangs 1981 frei. Sonia Mikich residierte zu dieser Zeit in der legendären WG in der Antoniusstraße. Dem Ursprung nächtlichen Gelärms auf der Spur, landete Sie in den Gewölben unter dem Haus. Dort befand sich ein Proberaum von „Der Verdacht“ und angeschlosener Subgruppen. Die dort stattfindenden musikalischen Aktivitäten fanden ihr Interesse. Sonia Mikich arbeitete zu der Zeit bei der Sounds und brachte den Artikel ins Rollen, welcher durch schlechte redaktionelle Koordination leider nicht Titelstory wurde. Offenbar verfasste Frau Mikich die Sache unter einem Pseudonym.

Eine genauere Betrachtung besagter Örtlichkeit ist lohnenswert. Die Wohngemeinschaft in der Antoniusstraße hatte ich persönlich 1983, als Partygäste Anhängsel, kennengelernt. Die Party gestaltete sich wie ein Früh-Siebziger Revival: man saß im großen Kreis auf dem Boden und hat Rauchwaren kreisen lassen. Dazu wummerte Pink Floyds Meedle aus den Selbstbauboxen. Die Romantik war anfangs irritierend aber die darauffolgenden allgemeinen freizügigen Intimitäten, mit vormals Unbekannten (huhu Annette), entlohnten.

Das beschriebene Haus war durch einen schmalen Eingang neben der Peepshow zu erreichen, müßte Nummer 31 gewesen sein. Unter einer roten Laterne durch gings Richtung Hinterhof und da befand sich ein freistehendes Haus uralter Bauweise, der Kasten war mindestens 200 Jahre alt. Das Haus ist mittlerweile verlassen aber steht noch (!). Vom Parkdeck des Parkhauses Büchel kann man das Dachgeschoss noch deutlich sehen.

Eingeweihte und alte Fischhäusler wissen um die weiteren verborgenen Dinge unter dem Puff. Eine Untersuchung der unterirdischen Komplexe und deren Dokumentation für diesen Blog dürfte hochinteressant werden. Als Kleinod gibts hier aber ein Originalfoto aus dem Jahr 1977 welches den Verdacht Proberaum zeigt.

Ein investigativer Abstieg in dieses Herzstück des Aachener Untergrundes ist in Planung.

13. Mai 2011

Sport im Westen Pt.1

Filed under: Aachen in den 80ern, Aachener Bands, SMC, Sport im Westen, Uncategorized — karl pach @ 7:49 am

Seinerzeit war es kaum möglich einem Sport im Westen Auftritt auszuweichen. Die Combo legte eine beeindruckende Live Aktivität an den Tag. Musikalisch irgendwo im Deutschrock aber ohne, die seinerzeit unumgänglichen, Wave Anklänge. SIW legten hohen Wert auf aufwendige Textlyrik. Beides dekoriert die Band als lobenswert Eigenständig. Erinnere mich noch gut an das damalige Stammpublikum bei SIW Auftritten. Dies bestand zur einen Hälfte aus Langharigen und zur Anderen aus „seit kurzem nicht mehr Langhaarigen“. Diese teilten sich dann in Trenderkenner mit ganz kurzen, womöglich sogar gefärbten und nicht ganz so kurz Geschnittenen. Letztere fielen mir so ins Auge weil deren Muselpunk Frisuren meist hochgradig seltsam ausfielen.

SIW war zwischen 81 und 92 aktiv und hatten einige Kassetten, meist bei SMC,  veröffentlicht. Intimitäten der Band sowie weiteres Archivmaterial kommen in weiteren Posts. Als Downloadlink unten ein Interview mit den Musikern aus dem Jahr 1981. Der dämliche Interviewer läßt u. A. die unsterblich behämmerte Frage „und was wollt Ihr besonderes mit euren Liedern ausdrücken“ fallen…

Sport im Westen Interview 1981: http://www.megaupload.com/?d=A2CHI1B4

23. Januar 2011

Hans Zeisig – Tonfilmmelodien

Filed under: Avantgarde in Aachen, SMC — karl pach @ 11:37 am
SMC 004 von 1981. Ein interessantes Tape aus dem umfangreichen SMC Katalog. Der, mir völlig unbekannte, Hans Zeisig mit seinem Werk „Tonfilmmelodien“. Der Beitrag ist musikalisch beachtenswert weil, hiesige Veröffentlichungen Elektronischer Musik leider rar gesät sind. Wer sich hinter dem Namen verbirgt ist mir nicht bekannt, denke das klärt sich aber bald in der Kommentarspalte.

Seite A: http://www.megaupload.com/?d=SK14VIO3
Seite B: http://www.megaupload.com/?d=HU769G40

30. Mai 2010

DER VERDACHT – Lebend

Filed under: SMC — karl pach @ 8:36 am
SMC 015 von 1981, Livemitschnitte der umtriebigen Improvisationscombo. Geschichte und Dokumentationsmaterial zum Verdacht sowie Infos zu Sub und Nebengruppen folgen in weiteren Posts.

Seite 1: http://www.megaupload.com/?d=ZQWWXO5U
Seite 2: http://www.megaupload.com/?d=Z50J27NV

25. Januar 2010

Sport im Westen – AKKU

Filed under: SMC, Sport im Westen — karl pach @ 7:12 am

SMC Veröffentlichung von 1983 als 027. Zeitgemäßer Deutschrock mit sehr poetischen Texten. Bin etwas irritiert wegen des vermerkten Mixers Jochen Rohner. Doch nicht etwa der verkokste Fotograf? SiW waren anfang/mitte der 80er häufig live zu sehen. Entsinne mich noch gut an einen Auftritt 83 oder 84 auf dem Gelände des legendären Hofes im Strüverweg. Wer wohnte da eigentlich? Jedenfalls das Gelände beherbergte eine große Stoff-Zeltskulptur von Wilfried Tertin. Höhepunkt des bunten Abends natürlich SiW.
Bandgeschichte und weiteres folgen.

Seite 1: http://www.megaupload.com/?d=B5A72Q8P
Seite 2: http://www.megaupload.com/?d=C0AG6GZL

30. November 2009

>Produktion 1982

Filed under: Cassetten AC, SMC — karl pach @ 7:25 am

Der zweite Sampler aus dem Hause SMC. Interessante Mischung beliebter SMC Artisten und mir bis dato unbekannter Namen. Zippi Elektra beispielsweise überrascht mit angenehmen NDW Liedgut. Hat jemand ein Foto von Zippi? Insgesamt kommt der 2. SMC Sampler etwas vielfältiger daher als sein fetziger Vorgänger.
Seite 1: http://www.megaupload.com/?d=YXH13XL7
Seite 2: http://www.megaupload.com/?d=TMRCFPKL

15. Oktober 2009

>DER VERDACHT – Der Schlüssel zum Bernsteinzimmer

Filed under: Avantgarde in Aachen, Cassetten AC, SMC — karl pach @ 6:37 am

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Eine Tonkonserve welche bis heute ungeöffnet ist – wow. Daher leider kein akustischer Beitrag. Kann mich aber gerne anbieten die Reliquie zu entweihen.
Herr Schuhmacher sieht auf dem Foto ziemlich Chrome-mässig aus, Blick und Frisur passt…

Was Herr Merx zu der Rarität bemerkt:
Die ominöse „Dose“ aus der Cafe Kreta Performance – Heilig Abend (morgens) 1991 (Der Verdacht 91). Dirk hat ja dazu schon was erzählt. Da die Musik nicht gehört werden kann falls nicht jemand bereit ist die Büchse aufzumachen, eine Kurzbeschreibung.

Grundlage waren Soundsequenzen aus einer Korg Wavestation EX (jeweils 4 Sounds liessen sich mit einem Vektorstick mischen – und das auch im Zeitablauf. Daraus entstanden dann sehr dynamische „gemorphte“ Klänge, die sich auch in der Tonhöhe dynamisch vorprogrammieren liessen und veränderten ohne dass man andere Tasten drückte. Also – einen Akkord greifen, einschlafen oder Kafffee trinken oder sowas und danach noch mal drücken und und und… Diese Klangwabereien habe ich dann abfahren lassen und darauf wurde dann munter improvisiert und deklamiert. Wie sich das ganze konkret angehört hat weiß ich nicht mehr – vielleicht hat Dirk mit dem Vergleich „Phil Spector nach nem Hektoliter Grappa“ gar nicht unrecht.

9. Oktober 2009

>DER VERDACHT – A O

Filed under: 1982, Aachener Label, Avantgarde in Aachen, Cassetten AC, SMC — karl pach @ 11:46 am

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1982, Veröffentlichung beim hauseigenen SMC Label als 019. Band und Labelgeschichte folgt in Kürze.

Seite 1: http://www.megaupload.com/?d=KAIDRDVL
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