Aachener Untergrund Kultur

7. Mai 2018

Aachen bizarr 2018

Zum siebten Mal (seit 2012) ging Dieter Antonio auf seine jährliche Aachenreise. Diesmal begegneten ihm auffällig viele Obdachlose auf den Straßen. Mit Ausstellungen über Avantgarde, Gegenkultur und Pop von 1960 bis heute im Ludwig Forum, Zeitungsmuseum, Neuen Aachener Kunstverein, IKOB (Eupen) und Schunck (Heerlen) waren Stadt und Region diesmal ein museales Undergroundmekka. Daneben gab es Anti-Wachstumsökonomie in der Volksschule und das fünfundzwanzigste Jubiläum des Autonomen Zentrums. Schade, dass das radikale Denken nur noch in Innenräumen stattzufinden scheint.

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Leider nicht umgesetzt.

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Konkrete Poesie I

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Konkrete Poesie II

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Konkrete Poesie III

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Konkrete Poesie IV

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Poesie V

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Alternative Ökonomie I

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Alternative Ökonomie II

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Architektur I

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Architektur II

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Feinstoff I

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Feinstoff II

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Versionsupdate

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Architektur III

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Glaubensbekenntnis I

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Glaubensbekenntnis II

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Politik I (Adalbertsteinweg)

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Politik II (Eschweiler)

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Alternative Ökonomie III

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Glaubensbekenntnis III

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Kreuzberg I (Eschweiler)

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Kreuzberg II (Aachen)

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Labor I

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Ermächtigung („empowerment“) I

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Ermächtigung („empowerment“) II

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Politik III

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Glaubensbekenntnis IV

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Glaubensbekenntnis V

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Architektur IV

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Politik IV

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Alternative Ökonomie IV

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Hundepfeife („dog whistle“)

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Tugendsignal („virtue signalling“)

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Glaubensbekenntnis VI

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Glaubensbekenntnis VII

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Gegenreformation I

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Gegenreformation II

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Medienkonzerne I

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Medienkonzerne II

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Medienkonzerne III

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Inklusivität I

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Inklusivität II

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Dildonics I & II

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Poesie VI

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Poesie VII & VIII

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Alternative Ökonomie V

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Labor II (Jürgen Claus, IKOB Eupen)

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Libidinöse Ökonomie I (Jürgen Claus, IKOB Eupen)

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Labor III (Jürgen Claus, IKOB Eupen)

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Aachen Underground I (Zeitungsmuseum)

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Underground (Zeitungsmuseum)

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Libidinöse Ökonomie II (Neuer Aachener Kunstverein)

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Libidinöse Ökonomie III (Neuer Aachener Kunstverein)

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Libidinöse Ökonomie IV (Neuer Aachener Kunstverein)

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Labor IV (Neuer Aachener Kunstverein)

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Punk I (AZ)

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Punk II (im AZ)

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Punk III (vorm AZ)

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Punk IV (Marc Bijl, Schunck, Heerlen)

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Pseudo I (Schunck, Heerlen)

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Pseudo II (Schunck, Heerlen)

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Labor V ([SYNC] Synthesizer Jam, Raststätte)

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Aachen Underground II (Ludwig Forum)

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Aachen Underground III (Ludwig Forum)

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Aachen Underground IV (Nam June Paik, Ludwig Forum)

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Aachen Fluxus I (Valdis Abolins-Retrospektive, Ludwig Forum)

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Aachen-Fluxus II (Valdis Abolins-Retrospektive, Ludwig Forum)

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Kreuzberg III (Valdins Abolins am Kottbusser Tor, 1982)

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Aachen-Fluxus III (Valdis Abolins-Retrospektive, Ludwig Forum)

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Aachen-Fluxus IV (Partitur des Fluxus-Festivals 1964, Ludwig Forum)

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Aachen-Fluxus IV (Ludwig Forum)

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Aachen-Fluxus VI (Ludwig Forum)

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Aachen-Fluxus VII (Ludwig Forum)

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Art is the terrorism of cowards I (Valdis Abolins-Retrospektive, Ludwig Forum)

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Art is the terrorism of cowards II (Ludwig Forum)

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Art is the terrorism of cowards III (Anselm Kiefer als ‚Alt-Right‘-Pionier, Ludwig Forum)

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Art is the terrorism of cowards III (Situationist Uwe Lausen, Ludwig Forum)

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Art is the terrorism of cowards IV (nur dass es für diese Beteiligten erst im Zuchthaus und dann im Museum endete)

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Aachen-Fluxus VIII

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Architektur V

26. Februar 2012

Was war da mit der CDU los?

Filed under: Aachen bizarr, Politik, Willi Kappes — karl pach @ 10:42 am

Es folgen 3 historische Dokumente aus dem Jahr 1976. Wir sehen einen Wahlstand der CDU, aufgestellt am alten ASEAG Depot in der Talstraße.

Die musikalische sowie ideologische Betreuung besorgte hier, der wohlbekannte Aachener Musiker, Willi K.

Es handelt sich tatsächlich nicht um einen Gag des Herrn K., sein Freiluft Konzert neckisch mit einem CDU Sonnenschirm zu schmücken. Wir sehen einen realen Wahlstand dieser Partei! Was bewegte diese Organisation rechtsradikaler Irrer dazu ausgerechnet Herrn K. einen Wahlstand managen zu lassen? In einer Zeit wo diese Partei vehement den Sexualkunde Untericht in Schulen bekämpfte, über Todesstrafe für Terroristen sinnierte, etc. erwartet man eigentlich die Abordnung eines Kirchenchores oder so. 1976 hatte dieser Haufen seinen Wahlkampf mit einer Single (kleine Schallplatte) aufgepeppt, „Komm aus deiner linken Ecke“ hies die musikalische Kampfansage. In Manier eines besonders asozialen Karnevalsschlagers sollte das Wahlvolk dadurch auf den rechten Weg gebracht werden. Die Walkampfplakate zierte, gleich dem Singlecover, ein paar grüner Boxhandschuhe. Deutlich niveauvoller, als dieser Schlager, kommen die musikalischen Darbietungen des Herrn K. zwar nicht rüber, haben aber Originalität.

Der Musikant war seinerzeit Mitglied der Partei. Wie er das Kunststück vollbrachte seinen Auftritt unter CDU Obhut zu absolvieren bleibt trotzdem Schleierhaft. Der Aufstellort macht die Geschichte noch bizarrer. Hätte die Partei den Stand in einem Studentenviertel aufgestellt, könnte man darin den Versuch sehen, die gebildeteren Schichten durch einen originellen Auftritt, für sich zu gewinnen. Die Talstraße samt Umgebung ist seit jeher, das was man ein Problemviertel nennt. Da gehört schon eine gewisse Portion Mut oder Wahnsinn dazu eine solche Form der Parteiwerbung umzusetzen.

Offenbar hatte die CDU nicht recherchiert wen sie da auf die Öffentlichkeit loslässt. Folgender Scan eines Konzertplakates aus dem Jahr 1974 belegt, das der Musiker mit Subjekten wie der Gruppe „Stoned Gnome“ auftrat.

Nicht nur deren Name, auch der Hinweis auf sozialkritische Texte attestieren Willis Umfeld eine gewisse Distanz zur CDU Ethik.

13. August 2009

>MUSIKKISTEN FESTIVAL 1978

Filed under: Rock in Aachen, Willi Kappes — karl pach @ 6:59 am

Die Musikkiste der Aachener Volkszeitung war eine Dauerrubrik in welcher die örtliche Musikszene beleuchtet wurde. Neben Hinweisen auf Veranstaltungen fand der Leser hier Abstimmzettel für das Musikkisten Festival im Audimax. Hat jemand Tapes von dem Festival oder besagte Demos? Bitte bei Karl melden.

19. Juli 2009

>ROCK-MUSIK GEGEN KRIEG UND HUNGER

Filed under: Willi Kappes — karl pach @ 12:08 pm

Veröffentlichungsdatum des Zeitungsausschnitts vermutlich 1976.

>WILLI KAPPES – Live in Concert

Filed under: Willi Kappes — karl pach @ 11:23 am

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Die Existenz dieser Single galt in Sammlerkreisen als Gerücht. 1975 in einer Auflage von 200 Stück gepresst wird der Ausschnitt eines Konzerts des Aachener Originals vom 26.07.1975 dokumentiert. Auf der A Seite „Engel des Todes“ und „Soldatenlied“ auf der B Seite. Das Konzert fand in der „Neuen Galerie“ statt. Willi Kappes hatte als PA stets ein Sammelsurium aus alten Radios und Hifi Röhrentechnik. Mit seiner Ein Mann Rock Show war er zwischen 1972 und 1978 in Aachen und Umgebung höchst aktiv. Zeitungsausschnitte und sonstiges Material folgen in weiteren Posts.

http://www.megaupload.com/?d=AHAG80KX

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