Aachener Untergrund Kultur

15. Mai 2010

AC NACHTLEBEN ’77-’78

Filed under: Aachen bizarr, Aachen in den 70ern, Aachener Kneipen — Allo Pach @ 3:55 pm

Kleiner Überblick der Nachtlokale und anrüchigen(?) Bars im Jahre 1978. In welchem Etablissement war denn die Dame angestellt? Wie immer sind Geschichten, Erinnerungen etc. mehr als erwünscht!

3 Kommentare »

  1. Im Juni 1978 zog mein Vater mit mir und mein Freund Lutz, anlässlich meines 18. Geburtstag, durch die Kneipengemeinde. Start war 18.00 Uhr in Burtscheid. In jeder Kneipe wurde das Bier getestet.Da es in Burtscheid viele Teststellen gab, wurde die Stimmung immer besser.Ein Ziel war die Femina. Dort traten die Lady Sisters auf, die es nach ihrer Show auf uns abgesehen hatten und sehr aufdringlich wurden. Ich flüchtete ins angeschlossene Restaurant und bestellte eine Zwiebelsuppe.Das sollte sich noch in der Nacht als großer Fehler rausstellen.Weiter ging es zur Bastei. Die Bierchen schmeckten immer besser. Gegen Mitternacht waren wir am Endziel angekommen: Cortis. Nicht nur die Stripperinauf der Bühne gab alles, auch mein Mageninhalt brodelte dank der Zwiebelsuppe und den ganzen Bierchen. Als die freundliche Kellnerin zu unserem Tisch kam um eine weitere Bestellung aufzunehmen, holte ich alles raus. Volltreffer, einmal von oben nach unten voll auf die Bedienung. Kinder war das eine Schweinerei. Da half mein Vater mit einem dicken Geldschein, die Bedienung ging duschen und für mich war das Abenteuer „Nachtleben“ zu Ende. In der Taxe ging es mit offenen Fenster zurück nach Burtscheid. Ja, so habe ich damals meine Visitenkarte als 18 Jähriger eindrucksvoll abgegeben.
    Danke Allo für den Beitrag, dadurch habe ich mich wieder an diese peinliche Geschichte erinnert.
    Jolly Joker

    Kommentar von Anonymous — 18. Mai 2010 @ 3:37 pm

  2. Ganz tolle Geschichte, Jolly! Bin begeistert! Da bekommt das AC Nachtleben völlig neue Dimensionen…

    Kommentar von Allo Pach — 18. Mai 2010 @ 7:49 pm

    • Nicht zu vergessen die „Orchidee“ (Nachtclub gegenüber dem Quellenhof). Wir landeten zu 3 Studenten morgens gegen 3 Uhr dort um noch ein letztes teures Bier zu trinken uns „was zu sehen“. Leider war die Damen schon nach Hause gegangen, aber der Inhaber bot uns an, ersatzweise Filmchen zu zeigen, „Freibeuter der Mö….“ (den Titel dieses Zeichentrickfilms habe ich über mehr als 40 Jahre nicht mehr vergessen 😁).
      Nun ja morgens gegen 5 Uhr beschlossen wir den Aufbruch zum Veltmannplatz, wo einer der Kumpane wohnte. Da wir den weiten Fussweg scheuten, fuhren wir zu dritt auf dem Mofa des dritten Kompagnons mit Vollgas (holländische Mofas fuhren damals mehr als 40 kmh) und bei Rot über die Ampel Hansemannplatz Richtung Jülicher Strasse) und genehmigten uns dann noch ein vorvorletztes Bierchen. Dann erlebten wir das Morgengrauen, studieren war an diesem Tag nix.

      Kommentar von wolli — 5. Juni 2022 @ 10:46 pm


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