Aachener Untergrund Kultur

31. Januar 2010

>AACHENER ABORTE Teil 5

Filed under: Aachener Untergrund, Aborte — jolly joker @ 12:43 pm

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Und hier noch zwei Stille Örtchen aus Aachen. An die Entleerungsstation auf dem Parkplatz Jesuitenstraße / Prinzenhofstraße erinnern leider nur noch die beiden kleinen, runden Fensterbögen neben der zugemauerten Eingangstür. Die andere Servicestation ist hochmodern und erwartet den Gast mit dem nötigen Kleingeld am Rande des Elisengartens an der Hartmannstraße.

25. Januar 2010

Sport im Westen – AKKU

Filed under: SMC, Sport im Westen — karl pach @ 7:12 am

SMC Veröffentlichung von 1983 als 027. Zeitgemäßer Deutschrock mit sehr poetischen Texten. Bin etwas irritiert wegen des vermerkten Mixers Jochen Rohner. Doch nicht etwa der verkokste Fotograf? SiW waren anfang/mitte der 80er häufig live zu sehen. Entsinne mich noch gut an einen Auftritt 83 oder 84 auf dem Gelände des legendären Hofes im Strüverweg. Wer wohnte da eigentlich? Jedenfalls das Gelände beherbergte eine große Stoff-Zeltskulptur von Wilfried Tertin. Höhepunkt des bunten Abends natürlich SiW.
Bandgeschichte und weiteres folgen.

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Seite 2: http://www.megaupload.com/?d=C0AG6GZL

24. Januar 2010

>METROPOL KONZERTE in den 80ern

Filed under: Aachen in den 80ern, Clubszene AC, Konzerte in Aachen — Allo Pach @ 7:52 pm

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Hier noch ein paar Artifakte zum Thema: „Konzertschwemme“ in Aachen (Metropol) in den Mitt-80ern, welches ja bereits von Herrn Babula angerissen wurde.
Wirklich verwunderlich, was damals hier los war!
Erstaunlicherweise war ich bei keinem dieser Auftritte zugegen.
Bitte kleine Anekdoten dazu!
(Dank an Hans H. für die Scans)

23. Januar 2010

>ALLO PACH LABEL Vol.2

Filed under: Aachener Label, Familie Pach, Hifi, Plattengeschäfte in Aachen — Allo Pach @ 3:25 pm

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Ein weiterer Beweis für die frühe „Independent-Tätigkeit“ des Allo Pach.
Auch in der Session 62/63 gab es eine Single-Veröffentlichung auf dem hauseigenen Label. Selbst wenn Allo nicht der allererste Plattenladen Aachens war, so hatte er aber anscheinend (20 Jahre bevor das hip wurde) das erste Indie-Label der Kaiserstadt! (Dank an Paul Mono).

22. Januar 2010

>JANSEN 1953

Filed under: Aachener Schallplattenläden — jolly joker @ 3:44 pm

>Ich habe heute ein Interview mit dem 83 jährigen Herrn Jansen geführt.
Hier im Schnelldurchgang das Wichtigste:
1953 hat Herr Jansen in der Monheimsallee 6 die „TEFI Radio Köln“ Filiale übernommen. Dort wurden neben Fernseher und Radios auch schon Tonträger verkauft. 1960 erfolgte der Umzug in die Peterstrasse 56. Dort wurden nur Tonträger verkauft. 1963 erfolgte durch die Hinzunahme eines weiteren Ladenlokals (vormals ein Blumengeschäft) in der Peterstrasse 63 eine Geschäftserweiterung. 1970 wurde das Hofgebäude zusätzlich angemietet. 1975 erfolgte der Komplettumzug in die Peterstrasse 50. Dort standen 300 qm Verkaufsfläche nur für Tonträger zur Verfügung. Somit war Jansen zu dieser Zeit in Aachen das größte Geschäft für Tonträger. 1985 erfolgte ein weiterer Umzug in die City Passage. 2002 gab dort Herr Jansen seine Tätigkeit auf.
Herr Jansen erinnerte sich noch an folgende Details:
Das erste Ladenlokal von Heiliger war Mitte der Fünfziger Jahre in der Ursulinerstrasse. Dort wurden vorerst nur Fernseher und Radios verkauft.
1953 führte der Radioring in der Theaterstrasse seinen ersten Laden.
Kleutgens hatte sein erstes Geschäft Mitte der Fünfziger Jahre in der oberen Adalbertstrasse.
Allo Pach eröffnete seinen ersten Laden bekanntlich in der unteren Adalbertstrasse.
Vielen Dank an Paul Steinbusch, der mir den Kontakt zu Herrn Jansen ermöglicht hat.
Mehr zu diesem Thema ist unter http://www.futterfuerdieaachenerohren.blogspot.com/ zu finden.
Jetzt bin ich mal auf Eure Kommentare gespannt!

17. Januar 2010

>HOLY MOSES Teil 3

Filed under: Aachener Trash Metal, Aachener Untergrund, Holy Moses — jolly joker @ 7:23 am

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Nach der Veröffentlichung der Debut LP im Jahre 1986, war Holy Moses sehr viel unterwegs und regelmäßig auf vielen Bühnen im In- und Ausland zu Gast. Einer der Höhepunkte war am 6. September 1987 der Auftritt in Bochum. In der ausverkauften und völlig überfüllten Zeche ging Holy Moses, bei der „Hell comes to Bochum“ Veranstaltung, als Tagessieger von der Bühne. Vor Vertretern der zahlreich anwesenden Musikpresse mussten sich Sodom und Deathrow geschlagen geben. Das brachte Holy Moses wieder mal sehr gute Kritiken in verschiedenen Musikzeitschriften ein.

11. Januar 2010

>HOLY MOSES Teil 2

Filed under: Aachener Musikszene, Aachener Trash Metal, Aachener Untergrund, Holy Moses — jolly joker @ 2:17 pm

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Ein Zeitdokument, der erste Holy Moses Promoletter vom Juli 1986. Danach gings direkt abwärts in die tiefe Trash Hölle und erfolgreich aufwärts. Die Roadcrew musste schwitzen und die ersten Autogrammkarten wurden unters Trashvolk gebracht.

10. Januar 2010

>HOLY MOSES

Filed under: Aachener Musikszene, Aachener Trash Metal, Aachener Untergrund, Holy Moses — jolly joker @ 5:03 pm

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Die Aachener Trash Formation Holy Moses, die Ende 1979 Anfang 1980 gegründet wurde, veröffentlichte, nach diversen Umbesetzungen, 1986 über AAARGH Records das Debutalbum „Queen Of Siam“, das in der damaligen Musikszene sehr gut aufgenommen wurde. Das Album wurde von Gitarrist Andy Classen, Bassist Ramon Brüssler, Schlagzeuger Herbert Dreger und der Ausnahmesängerin Sabina Classen eingespielt. Kurz nach der Veröffentlichung zog Ramon Brüssler nach Thailand und wurde durch Andre Chapelier, von der Band Atlain, ersetzt. Drummer Herbert Dreger wurde wenige Tage später durch Uli Kusch, der später u.a mit Helloween, Gamma Ray und Masterplan Erfolge feiern konnte, ersetzt. Zeitgleich übernahm ich 1986 das Management von Holy Moses. Zur bevorstehenden „Queen Of Siam“ Tour wurde das hier abgebildete „AU HUUR TOUR“ T-Shirt angefertigt. Mit „Finished With The Dogs“ erschien 1987 das zweite Album, das der Aachener Band noch mehr Erfolg und zahlreiche Auftritte im In- und Ausland einbrachte. Ausgestattet mit einem neuen Vertrag über WEA gingen Holy Moses 1989 erneut ins Studio um ihre dritte LP „The New Machine Of Liechtenstein“ einzuspielen. Aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit endete 1989, kurz vor dieser Veröffentlichung, leider meine Managertätigkeit für Holy Moses. Holy Moses sind heute noch sehr erfolgreich in der Welt unterwegs und können bis heute zwölf Plattenproduktionen nachweisen. Damit dürfte Holy Moses wohl die erfolgreichste Band aus Aachen sein, die 2010 ihr 30 jähriges Bandjubiläum feiert.

9. Januar 2010

>AUF EIGENER FAUST

Filed under: Film in Aachen — Allo Pach @ 3:43 pm

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„Im Laufe diverser, gemeinsam durchzechter Filmfestnächte entstand die Idee zu dieser durchgeknallten Gemeinschaftsproduktion von 4 Regisseuren:
Francescon & Lenz aus Offenbach (die mit Ihrer tabulosen Trash-Trilogie „Freax“ in der deutschen Kurzfilmszene längst Kultstatus erreicht haben) und Lohrmann & Fischer aus Köln / Aachen drehten in Aachen mit maximalem Aufwand bei minimalem Budget einen bizarren Actionthriller. Großkalibrige Waffen, spektakuläre Special Effects und perverse Sexphantasien geben diesem Allerweltsplot eine gänzlich neue Dimension. Professionell inszenierter Dilettantismus und der Wille zur brachialen Ästhetik erschaffen eine gnadenlose Genreparodie, die angesichts aktueller, pathetisch-heroischer Mainstreamprodukte gerade zur rechten Zeit erscheint. Schrill, schräg & sexistisch setzen sich die Filmemacher in diesem Trashkracher sich selbst als Hauptdarsteller in Szene und lassen die Grenzen guten Geschmacks weit hinter sich. “
Deutschland 1998 / 20 Minuten

Scheint ja was für die „ganz Harten“ zu sein. Leider habe ich den Film bis jetzt nicht gesehen.
Laut Paul Mono (danke für den Scan) sind die Drehorte eindeutig Aachen/Kornelimünster.
„Selbst Hardcore gewöhnte Leute fanden den Film sehr unangenehm“ (Günter H. J., AC-Filmkritiker). Hört sich SEHR interessant an.
Hat irgendwer mehr Infos?

7. Januar 2010

>ALLO PACH – Das Ende

Filed under: Aachener Schallplattenläden, Allo Pach — Allo Pach @ 11:05 pm

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…ob er nun der Erste in der Kaiserstadt war oder nicht, er hat auf jeden Fall am längsten von allen durchgehalten und verschwand erst im September 2006 endgültig von der Aachener Bildfläche. Technoworld in Würselen war die letzte Allo-Bastion…
Das Foto entstand während des Ausverkaufs (Knipser: Babula)
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