Aachener Untergrund Kultur

6. November 2016

Au Hurgebiet V am 26. November!

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Hurra, unsere Filmveranstaltung findet nun bereits zum 5.Mal statt! Auch in dieser Ausgabe haben wir wieder seltenes und bizarres Videomaterial zusammengetragen, von historisch bis hysterisch. Zu den beiden Stamm-Kommentatoren werden sich am 26.11. auch wieder einige Überraschungsgäste gesellen, wie immer in der heimeligen Raststätte.

22. März 2016

Everything Is Thunder

Filed under: Film in Aachen — Bübbes Kehr @ 2:12 am

Durch einen der vielen tollen Beiträge von Rainer Knepperges auf New Filmkritik bin ich auf diesen eher unbekannten britischen Kriegsfilm aus dem Jahr 1936 gestossen, dessen Finale in Aachen und zum Teil sogar in Richterich spielt. Gedreht wurde freilich in England, und dort auch größtenteils im Studio, aber ich dachte mir, eine Erwähnung wäre er hier durchaus wert.

Das soll wohl der Hauptbahnhof sein - im Vordergrund der großartige Oskar Homolka

Das soll wohl der Hauptbahnhof sein – im Vordergrund der großartige Oskar Homolka

Der Plot basiert auf der wahren Geschichte des Jocelyn Lee Hardy, dem es während des ersten Weltkriegs vier mal gelang, aus Kriegsgefangenenlagern auszubrechen. Im Film wird aus ihm ein Kanadier (Douglass Montgomery) gemacht, und statt mit einem Kameraden flieht er mit der Deutschen Anna von Stucknadel als Love Interest (Contance Bennett) von Berlin nach Aachen, dabei dicht gefolgt vom Polizisten Götz (Oskar Homolka), der neben seiner Pflichtausübung auch gerne etwas in Frau von Stucknadel stecken möchte.

Richterich 1917

Richterich 1917

In Aachen gelingt es den Beiden, die Verfolger abzuschütteln und sich bis zum Bauernhof von Freunden in Richterich durchzuschlagen – dort verbringen sie die Nacht, um sich dann im Morgengrauen über die holländische Grenze zu machen. So richtig authentisch sieht das freilich alles nicht aus, der Film war auch eher eine Low Budget-Produktion, hält einen aber mit einem passablen Spannungsaufbau, soliden Darstellern und einer tollen Fotografie (von Günther Krampf, der Anfang der 30er auch nach England rübermachte) durchaus an der Stange.

Im Morgennebel ab nach Holland

Im Morgennebel ab nach Holland

14. November 2015

Au Hurgebiet IV am 28. November!

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Juhu, bald gibt es die vierte Ausgabe unseres Filmabends, wie immer in der heimeligen Raststätte. Wir haben wieder eine Menge seltenes und erstaunliches Material zusammengetragen, wie üblich eine bunte Mischung aus historischen Dokumenten, Konzertmitschnitten und Kurzfilmen. Gut denkbar, daß die beiden Stamm-Kommentatoren dieses Mal noch von einigen Überraschungsgästen unterstützt werden. Hinkommen oder ewig bereuen!

19. Januar 2015

Das Universum des Bruno Sukrow

Filed under: Film in Aachen — Bübbes Kehr @ 11:27 pm
Dracula in Afrika (2013)

Dracula in Afrika (2013)

Auf der Suche nach künstlerischen Innovationen sind es nicht immer die jugendlichen Rebellen, bei denen man fündig wird: Ein aktuelles Gegenbeispiel aus Aachen ist der 1927 in Berlin geborene Maschinenschlosser Bruno Sukrow, der im Jahr 2010 das Erstellen von Animationsfilmen am Computer für sich als Hobby entdeckte und seitdem unermüdlich etwa alle drei Monate ein neues Werk produziert.

Tauchfahrt ins Verderben (2013)

Tauchfahrt ins Verderben (2013)

Diese wurden zunächst nur – ähnlich der altbekannten Dia-Abende – der Verwandschaft bei gemeinsamen Treffen vorgeführt, bis Sohn Robert, selbst Filmemacher, Autor, Performance-Künstler und Betreiber des sympathischen Kulturraums L__rzeichen in der Viktoriastraße den Kurzfilm „Saturnus“ (den man auch bei Au Hurgebiet II sehen konnte) einigen Freunden zeigte, die ob der einzigartigen Beschaffenheit dieses Films direkt in heftigste Verzückung gerieten.

Trommeln am Okawango (2014)

Trommeln am Okawango (2014)

Bruno Sukrow animiert seine Filme mit dem iClone-Programm und sprach zunächst alle Stimmen (auch Frauenfiguren) selbst – mittlerweile wird er aber durch ein Netzwerk von Fans, Freunden und Verwandten unterstützt. Seine Inspiration stammt hauptsächlich aus der Pulp-Literatur seiner Jugend und er hat mittlerweile alle möglichen Genres – Abenteuer, Horror, Krimi, Science-Fiction, Western – abgedeckt. Charakteristisch ist dabei auch ein ganz eigener Humor, der zumeist in den Dialogen, aber auch in kleinen Details der Bildgestaltung zum Vorschein kommt.

Anna (2014)

Anna (2014)

Mittlerweile werden seine Filme weit über Aachen hinaus geschätzt, zu den Premieren reisen Filmfreunde aus Köln an, Anfang dieses Jahres erbebte die Leinwand beim 14. außerordentlichen Filmkongress des Hofbauer-Kommandos in Nürnberg und in der nächsten Woche wird sein Psycho-Drama „Anna“ beim Internationalen Filmfestival Rotterdam gezeigt! Möge der Siegeszug weiter voranschreiten! Wer sich detaillierter informieren will, findet auf dem Aachener Filmblog Hard Sensations mehrere Rezensionen seiner Filme sowie ein erfrischendes Interview mit dem Meister.

8. November 2014

Au Hurgebiet III am 28. November!

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Für die dritte Ausgabe unseres Filmabends wurde wieder eine Menge historisches und hysterisches Material zusammengesucht. Wie schon in den vorherigen Manifestationen erwartet den Besucher eine Mischung aus merkwürdigen Dokumentationen, obskuren Konzert-Mitschnitten und bizarren Kurzfilmen aus der Kaiserstadt Aachen. Wir freuen uns besonders, diesmal Heiko Fischer als Special Guest begrüßen zu dürfen. Eine einzigartige Gelegenheit, sich sowohl den Geist verwirren zu lassen, als auch dem Lokalpatriotismus zu fröhnen. So kommet zuhauf in die Raststätte – die Moderatoren stehen auch nach dem Event zum gemeinsamen Alkoholkonsum zur Verfügung.

24. Juli 2013

Au Hurgebiet 2 – „Indianer werden“ Super8 Streifen

Filed under: Film in Aachen — karl pach @ 5:48 am

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Rechtzeitig zum anstehenden Au Hurgebiet 2 Filmabend wurde der Film „Indianer werden“ fertig gestellt. Der Film wurde kürzlich exclusiv für den Filmabend gedreht! Der Filmemacher wird am 27.7. anwesend sein und der Premiere seines Werks beiwohnen.

10. Juli 2013

Achtung! Au Hurgebiet II am 27. Juli!

Filed under: Aachen bizarr, Aachen in den 80ern, Film in Aachen — Bübbes Kehr @ 12:01 am

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Wir hatten ja bereits angekündigt, nach der reichlich beliebten ersten Ausgabe des Live-Audiokommentar-Aachen-Specials eine Fortsetzung hinterherzuschieben, und nun ist es soweit! Am Samstag, dem 27.7. erstrahlen in der Raststätte ab 21 Uhr erneut bizarre filmische Exponate mit Bezug zur Kaiserstadt aus allerlei Jahrzehnten! Die Auswahl ist diesmal noch etwas bizarrer als beim letzten Mal – sollte ein Zuschauer während der Vorführung seinen Verstand verlieren, sind wir gerne dabei behilflich, ihn wiederzufinden. Wir übernehmen jedoch keine Garantie.

24. Januar 2013

DR. SCOTT 2 – Reiz des Riskanten (Bizarrer Aachener Film)

Die AACHENER Filmszene lebt!
Endlich wieder! Lange war es still um den BURTSCHEIDER Filmregisseur Bernd Uwe Köter. Eisig still.
Denn sein letzter abendfüllender Film „Sheriff  Scott“ (Hauptrolle: David Scott, Schottland) wurde nicht etwa total verrissen; nein, er fand erst gar nicht in Deutschlands Kinosäle. Kritiker munkelten damals , dass „das Material zu schwach war“, dass weiland (2009) Terror und Stress am Set herrschten oder indisponierte Schauspieler den ganzen Cast gegen Regisseur und Produzent aufwiegelten. Das alles ist/war keineswegs so. In Wirklichkeit machten internationale Rechtsstreitigkeiten eine Veröffentlichung bis heute unmöglich. Dazu Köter: „Wenn solche dicken Blockbuster produziert werden, wird es immer schwieriger alle Rechteinhaber in x Ländern an einen Tisch zu bekommen. Im schlechtesten Fall bedeutet das das Aus für einen Film, für den Produktion und Team über viele Monate ihr Herzblut gegeben haben“, bitter für eingefleischte Cineasten, aber traurige Realität in der rauhen Film/Fernsehwelt.
Doch lassen wir die Vergangenheit ruhen. Jetzt ist Bernd Uwe Köter wieder da. Und wie! Mit sattem Budget neuer Geldgeber und bewährtem Hauptdarsteller (Scott) konnte im Sommer 2012 in der Filmstadt Köln, als auch „on location“ in BAD AACHEN mit motivierter Filmcrew neuer Stoff (Buch: u.a. Dieter Ganghofer) auf Zelluloid gebannt werden. Ebenfalls wieder an Bord: die AACHENER Komponistin Elisabeth Wurst (Vaalserquartier), die gewohnt gekonnt für den Sounddreck verantwortlich zeichnet.
Herausgekommen ist ein Roadmovie erster Kajüte: „Dr. Scott 2 – Reiz des Riskanten“, die Fortsetzung des Klassikers „Dr. Scott – Neu in der Stadt“ (2006).
Wer letzteren gesehen hat, der weiß, was ihm bevorsteht: eine rasante Geschichte, verpackt in knallharter Äction, wilde und gewagte Kamerafahrten, sowie jede Menge Sozialkritik. Also alles, was wir im Kino sehen wollen: Unterhaltung pur!
Lehnen Sie sich zurück in Ihren Fernseh/Kino-sessel und genießen Sie zeitloses Kino at its best:

Dr. SCOTT 2 – Reiz des Riskanten

 
Scott reiz poster

21. August 2012

ROWENTA/KHAN – Komm, wir zersägen eine Tür VIDEO

Nach unendlich langer Forschungsarbeit in Aachener Archiven, nach jahrelangem Kampf mit der Technik: hier nun endlich das lange Zeit verschollen geglaubte VIDEO zu Rowenta/Khans Charterfolg „Komm, wir zersägen eine Tür“, das im Sommer 2009 in der beliebten Filmstadt Aachen produziert wurde. Kenner bemerken natürlich sofort, dass es sich um eine „spezielle“ Version des Sofavision (Live) CD tracks handelt. Vielen Dank an Markus für Hilfe und Arschtritte! Viva Anschlussfehler!


Rowenta/Khan – Komm, wir zersägen eine Tür

ROWENTA/KHAN | Myspace Music Videos

11. Juli 2012

BREAK – Der Film

Filed under: Aachen in den 80ern, Film in Aachen — karl pach @ 6:00 am

Ein Wunschbeitrag für die nächste „Au Hurgebiet“ Veranstaltung ist der Kurzfilm „BREAK“, von welchem folgende gescannte Screenshots stammen. Der Film wurde 1984 in AC gedreht und ist eine wahre Untergrund Perle. Ich hatte seinerzeit das Vergnügen den Film sehen zu dürfen, ihn aber dann erstmal vegessen. Einer der Filmer schickte jetzt die Fotos – herzlichsten Dank dafür. Leider hat er keine Kopie mehr, wir hoffen aber noch eine der wenigen VHS Kassetten auftreiben zu können. Technisch realisiert wurde der Film seinerzeit am Rande der Video AG, welche in der Barockfabrik beheimatet war.

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