Aachener Untergrund Kultur

6. November 2016

Au Hurgebiet V am 26. November!

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Hurra, unsere Filmveranstaltung findet nun bereits zum 5.Mal statt! Auch in dieser Ausgabe haben wir wieder seltenes und bizarres Videomaterial zusammengetragen, von historisch bis hysterisch. Zu den beiden Stamm-Kommentatoren werden sich am 26.11. auch wieder einige Überraschungsgäste gesellen, wie immer in der heimeligen Raststätte.

18. Dezember 2014

Schnappschüsse vom Straßenrand

Filed under: Aktionskunst — karl pach @ 2:02 pm

Folgend einige, im Vorbeigehen, flott mit dem Telefon fotografierte Kleinigkeiten.

Hübsche Aufkleberserie mit hilfreichen Tips…

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Segen…

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Die folgenden 2 Fotos widme ich dem AZ…

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Preiserhöhung der Würselener Spaßbar. Bei der letzten Plakataktion kostete der Spaß nur 30 Euro, siehe den Artikel: Würselen läßt die Hose runter. Hat jemand den Service schon getestet?

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8. November 2014

Au Hurgebiet III am 28. November!

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Für die dritte Ausgabe unseres Filmabends wurde wieder eine Menge historisches und hysterisches Material zusammengesucht. Wie schon in den vorherigen Manifestationen erwartet den Besucher eine Mischung aus merkwürdigen Dokumentationen, obskuren Konzert-Mitschnitten und bizarren Kurzfilmen aus der Kaiserstadt Aachen. Wir freuen uns besonders, diesmal Heiko Fischer als Special Guest begrüßen zu dürfen. Eine einzigartige Gelegenheit, sich sowohl den Geist verwirren zu lassen, als auch dem Lokalpatriotismus zu fröhnen. So kommet zuhauf in die Raststätte – die Moderatoren stehen auch nach dem Event zum gemeinsamen Alkoholkonsum zur Verfügung.

20. August 2014

Aachener Freiluft Happening 1967

Filed under: Aachen in den 60ern, Aktionskunst, Politik — karl pach @ 5:26 am

Folgenden Bericht samt Zeitungsausschnitten verdanken wir dem Untergrund Veteranen Rob Kenius:

Die Geschichte des Aachener Underground begann mit der berühmten Fluxus-Veranstaltung am 20.07.1964, also vor 50 Jahren. Gut drei Jahre später meldeten die Aachener Nachrichten mit Foto auf der Titelseite:

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„Selbst die Polizei musste lachen, als Aachens erstes Freiluft-Happening am Elisenbrunnen durch ihr Eingreifen ein abruptes Ende fand…“Der Presse-Fotograf Manfred Sobottka war schon vor der Polizei am Ort und hatte die Szene fotografiert:

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Das Foto zeigt den Aufbau des Happenings, umdrängt von Publikum. Die Akteure wurden von der Polizei wegen Gotteslästerung, Diebstahls und Groben Unfugs angezeigt. Links im  Bild: Georg Dick, der spätere deutsche Botschafter in Chile und in Venezuela, heute in Pension. Rechts im Bild: Rob Kenius, von dem das Konzept des Happenings stammte. Rob ist immer noch Underground-Künstler, lebt in Köln und betreibt die Webseite  http://www.kritlit.de. Dort findet ihr Underground-Texte, Sprüche, Songs und vieles mehr…

 

22. Juni 2014

Aachener Wandmaler – @Kunstforum International

Filed under: 1982, Aachen in den 70ern, Aktionskunst, Kunst & so — karl pach @ 10:02 am

In Band 50 des „Kunstforum International“vom Juni 1982, greift Herausgeber Walter Grasskamp das Thema „Aachener Mauermaler auf. Folgend die Scans des Artikels:

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15. Juni 2014

Aachener Wandmaler – Der Film & Linksammlung

Filed under: Aachen in den 70ern, Aktionskunst, Kunst & so — karl pach @ 9:21 am

Bei Vimeo habe ich folgenden fantastischen Dokumentar-Tonfilm über die Aachener Wandmaler Klaus Paier und Josef Stöhr gefunden:

ein Film von den aachener Wandmalern from afra on Vimeo.

Folgend eine kleine Linksammlung zu externen Webseiten, welche sich mit dem Thema Paier&Stöhr beschäftigen:
Dieter Weinkauf: http://dieter-weinkauf.jimdo.com/klaus-paier-aachener-wandmaler/

Norbert Schnitzler: http://www.norbertschnitzler.de/Sammlungen/Graffiti/Paier.htm

Franz Josef Wirtz: http://home.fotocommunity.de/gut_wirtz/index.php?id=487952&g=159653

Rudi Roelz: http://www.rudi-roelz.de/bad-aachen/index.html

Schmuckitreu: http://de.dawanda.com/shop/schmuckitreu

 

Aachener Wandmaler – Paier&Stöhr 78/79

Filed under: Aachen in den 70ern, Aktionskunst, Kunst & so — karl pach @ 9:08 am

Über die Aachener Wandmaler Klaus Paier und Josef Stöhr ist im Web, recht verstreut, einiges zu finden. Hier der Versuch, am richtigen Platz im Web, Infos und Dokumente zum Schaffen der beiden Maler zusammen zu führen.

Kollege Tano hat einige Wandbilder von Paier&Stöhr bereits Ende der Siebziger abgelichtet. Die folgenden Fotos zeigen die Werke daher in frischerem Zustand als andere Quellen.

Peterstraße – Bushof:

1977 - 1978 Klaus Paier Peterstr.- Bushof (2)

Annastraße:

1978 Klaus Paier Annastraße (1)

Annuntiatenbach:

1978 Klaus Paier Annuntiatenbach (2)

Annuntiatenbach:

1978-79 Klaus Paier Annuntiatenbach (2)

Eupener Straße – Bunker:

1978 Klaus Paier Bunker Eupenerstraße (2)

Peliserkerstraße:

1978 Klaus Paier Peliserkerstraße (2)

Unbekannter Ort:

1978 Klaus Paier unbekannter Ort (2)

Unbekannter Ort:

1978 Ort unbekannt (2)

Unbekannter Ort:

 

1979 Klaus Paier unbekannter Ort 66

Borngasse:

Klaus Paier 1987 Borngasse (1)

Reihstraße im Jahr 2014:

April 2014 Reihstraße 12 Klaus Paier Grafitti (1)

 

24. Februar 2013

Frank Papst Buchholz

…auch bekannt als Papst Piss, Papst Pest und Frank Castro: von Urin über 10-Neger– und Au Hur-Tapes und Bierfront bis zu Punkrock-Karaoke und aktionskünstlerischem DJing ist er der wohl älteste noch aktive Protagonist der Aachener 80er-Untergrundkultur, neben Theo „Trickbeat“ Rick. In diesem Interview fürs Aachener Hochschulradio gibt er eine praktische Schnellübersicht seiner früheren und heutigen Aktivitäten:

(Da in dem Interview auch das künstlerische Elternhaus angesprochen wird: Vater Franz Buchholz, von dem unter anderem die Klangskulptur vor der Aachener Barockfabrik stammt, war laut diesem Lokalzeitungsartikel Miterfinder der Kunstkopf-Stereophonie an der RWTH Aachen. Dem widerspricht allerdings Wikipedia mit der Auskunft, dass der erste Kunstkopf schon 1933 gebaut wurde.)

20. Februar 2013

Aachener Untergrund Kultur = Subkultur Westberlin

Filed under: Aachen in den 80ern, Aachen-international, Aachener Untergrund, Aktionskunst, Fanzine, Kunst & so, Trickbeat — Dieter Antonio Schinzel @ 9:28 pm

Seit Anfang dieses Jahres sorgt Wolfgang Müllers 579seitiges Erinnerungsbuch Subkultur Westberlin 1979-1989 für Rauschen im Blätterwald. (Wer Müller nicht kennt, obwohl er oder sie diesen Blog liest: genialer Tödliche Doris-Dilletant, seit den 90ern in Dieter Roths Island-Fußstapfen wandelnd). Auf den Seiten 109 sowie 388-392 wird das gemeinsame Gastspiel der Tödlichen Doris mit den Aachener 80er Jahre-Untergrundkulturexporten Bierfront und Trickbeat auf der Documenta 1987 in Kassel gefeiert. Wir zitieren S. 389:

Eine Sponsoring-Zusage [für den documenta-Auftritt der Tödlichen Doris, Anm.] gibt es lediglich vom Aachener Punk-Fanzine Bierfront und vom Westberliner Lokal Kumpelnest 3000. […] Im documenta-8-Katalog finden sie sich nun gleichberechtigt zwischen den Namen internationaler Großkonzerne, riesiger Unternehmen und Banken: „Bierfront und Kumpelnest 3000“. Das Aachener Punk-Fanzine stiftet achtzig Dosen Bier, während das Ex-Bordell Kumpelnest 3000 einen Betriebsausflug für seine Angestellten nach Kassel finanziert. 

S. 393:

In der Diskothek New York entsteht während der zehn Tage dauernden Performancereihe die documenta-8-Bierfront. Statt der Punkcharts ist sie mit einer Kunsthitliste versehen. Sie enthält die zehn besten Kunstwerke der documenta 8. Punk und Kunst begegnen sich erstmals – auf Augenhöhe. Die auf hundert Exemplare limitierte Sonderausgabe des Punk-Fanzines ist heute ein begehrtes Sammlerstück, sowohl in Punk- als auch in Kunstkreisen.

S. 109:

Ein gecharterter Reisebus, gefüllt mit documenta-8-Besuchern, die um Punkt 21 Uhr in der Diskothek New York abgeholten worden sind, fährt um die Unsehenswürdigkeiten von Kassel herum. Der vom Fanzine bestellte Reiseleiter ist Theo Rick von der Aachener Band Trickbeat. Seine Infos über die Unattraktionen der Stadt gibt er durch ein übersteuertes Megafon bekannt. Plötzlich stoppt der Bus. Rüde werden die Passagiere aufgefordert, sich jeweils eine Bierdose von der Pyramide zu nehmen und zu öffnen. Zwei der hundert äußerlich identischen Dosen enthalten jedoch Fanta statt Bier. Wer diese erwischt, dem überreicht Theo Rick eine Schallplatte mit Musik.

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24. Januar 2013

DR. SCOTT 2 – Reiz des Riskanten (Bizarrer Aachener Film)

Die AACHENER Filmszene lebt!
Endlich wieder! Lange war es still um den BURTSCHEIDER Filmregisseur Bernd Uwe Köter. Eisig still.
Denn sein letzter abendfüllender Film „Sheriff  Scott“ (Hauptrolle: David Scott, Schottland) wurde nicht etwa total verrissen; nein, er fand erst gar nicht in Deutschlands Kinosäle. Kritiker munkelten damals , dass „das Material zu schwach war“, dass weiland (2009) Terror und Stress am Set herrschten oder indisponierte Schauspieler den ganzen Cast gegen Regisseur und Produzent aufwiegelten. Das alles ist/war keineswegs so. In Wirklichkeit machten internationale Rechtsstreitigkeiten eine Veröffentlichung bis heute unmöglich. Dazu Köter: „Wenn solche dicken Blockbuster produziert werden, wird es immer schwieriger alle Rechteinhaber in x Ländern an einen Tisch zu bekommen. Im schlechtesten Fall bedeutet das das Aus für einen Film, für den Produktion und Team über viele Monate ihr Herzblut gegeben haben“, bitter für eingefleischte Cineasten, aber traurige Realität in der rauhen Film/Fernsehwelt.
Doch lassen wir die Vergangenheit ruhen. Jetzt ist Bernd Uwe Köter wieder da. Und wie! Mit sattem Budget neuer Geldgeber und bewährtem Hauptdarsteller (Scott) konnte im Sommer 2012 in der Filmstadt Köln, als auch „on location“ in BAD AACHEN mit motivierter Filmcrew neuer Stoff (Buch: u.a. Dieter Ganghofer) auf Zelluloid gebannt werden. Ebenfalls wieder an Bord: die AACHENER Komponistin Elisabeth Wurst (Vaalserquartier), die gewohnt gekonnt für den Sounddreck verantwortlich zeichnet.
Herausgekommen ist ein Roadmovie erster Kajüte: „Dr. Scott 2 – Reiz des Riskanten“, die Fortsetzung des Klassikers „Dr. Scott – Neu in der Stadt“ (2006).
Wer letzteren gesehen hat, der weiß, was ihm bevorsteht: eine rasante Geschichte, verpackt in knallharter Äction, wilde und gewagte Kamerafahrten, sowie jede Menge Sozialkritik. Also alles, was wir im Kino sehen wollen: Unterhaltung pur!
Lehnen Sie sich zurück in Ihren Fernseh/Kino-sessel und genießen Sie zeitloses Kino at its best:

Dr. SCOTT 2 – Reiz des Riskanten

 
Scott reiz poster

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